Quark
Bild: Wikimedia Commons – Wikimedia Commons · CC0 Quark ist ein Milchprodukt, das für Hunde in den meisten Fällen gesund ist und eine gute Quelle für Eiweiss, Kalzium und Probiotika darstellt.
Inhalt
Quark ist für Hunde nicht giftig. Ein gesundheitlicher Nutzen als Eiweiss-, Kalzium- oder Probiotikaquelle ist in der Fachliteratur allerdings nicht belegt, und auch die verbreitete Aussage zum geringeren Laktosegehalt beim Hund haben wir in keiner Fachquelle gefunden. Dennoch solltest du einige Punkte kennen, bevor du Quark in die Ernährung deines Hundes aufnimmst, vor allem zum Thema Laktoseintoleranz und zur richtigen Menge.
So fütterst du Quark sicher
Fettarmen oder mageren Quark wählen
Wähle fettarme Ware. Unpassende Futterbrocken zwischendurch gelten laut MSD Veterinary Manual als häufiger Risikofaktor für eine Pankreatitis beim Hund, und in der Behandlung ist eine fettarme Fütterung entscheidend.
Keine Zusätze
Füttere deinem Hund nur naturbelassenen Quark ohne Zucker, ohne künstliche Süssstoffe (Xylit ist für Hunde giftig) und ohne sonstige Zusätze. Quark mit Fruchtzusätzen oder gesüssten Zutaten kann gesundheitliche Probleme verursachen.
In kleinen Mengen beginnen
Starte mit kleinen Mengen, um sicherzustellen, dass dein Hund Quark gut verträgt, vor allem, wenn er ihn zum ersten Mal frisst. Zu viel auf einmal kann zu Verdauungsproblemen führen.
Auf Laktoseintoleranz achten
Obwohl Quark weniger Laktose enthält als viele andere Milchprodukte, können laktoseintolerante Hunde dennoch darauf reagieren. Achte nach der Fütterung auf Anzeichen wie Blähungen, Durchfall oder Erbrechen.
Wie viel Quark darf ein Hund essen?
Eine belegte Quark-Menge für Hunde nennt die Fachliteratur nicht. Wenn überhaupt, dann als seltener kleiner Leckerbissen und nie als Bestandteil einer Mahlzeit.
Wann ist Quark für Hunde problematisch?
Verträgt dein Hund Milchprodukte schlecht, zeigt sich das meist an Durchfall, Blähungen oder Erbrechen. Dann lässt du sie konsequent weg. Belastbare Zahlen zur Laktoseverträglichkeit beim Hund haben wir in der Fachliteratur nicht gefunden.
Zu viel Fett: Zu fettiger Quark kann bei empfindlichen Hunden Verdauungsprobleme verursachen und das Risiko einer Pankreatitis erhöhen. Magerquark ist daher die bessere Wahl.
Ungesunde Zusätze: Quarkprodukte mit Zucker, Süssstoffen (wie Xylit) oder Früchten können für Hunde schädlich sein. Xylit ist hochgiftig für Hunde und bereits in kleinen Mengen gefährlich.
Alternativen zu Quark
- Griechischer Joghurt (naturbelassen): wenn überhaupt, dann fettarm und ohne Zucker oder Zusätze.
- Hüttenkäse: Leicht verdaulich und proteinreich, jedoch fettarm. Hüttenkäse ist gut für Hunde mit empfindlichem Magen geeignet.
- Püriertes Gemüse oder Obst: Karotten, Kürbis oder Süsskartoffeln können eine gesunde und ballaststoffreiche Ergänzung zur Ernährung deines Hundes sein.
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