Orange
Orange ist für Hunde erlaubt, aber nur das Fruchtfleisch in kleinen Mengen.
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Orange ist für Hunde erlaubt, aber nur das Fruchtfleisch, und das in kleinen Mengen. Die Schale und das weisse Mark enthalten ätherische Öle, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen können.
Warum ist Orange für Hunde umstritten?
Die Diskussion um Orangen dreht sich um den Säuregehalt und die Zitrusöle. Das Fruchtfleisch einer Orange enthält etwa 50–60 mg Vitamin C pro 100 g, Hunde synthetisieren dieses Vitamin jedoch selbst in der Leber und benötigen normalerweise keine Zufuhr von aussen.
Bei gesunden Hunden wird überschüssiges Vitamin C über die Nieren ausgeschieden. Problematisch wird es bei Hunden mit Nierenproblemen oder wenn regelmässig grosse Mengen gefüttert werden.
Welche Teile der Orange sind für Hunde gefährlich?
Die Schale enthält Limonene und andere Terpene, die bei Hunden Erbrechen und Durchfall auslösen können. Das weisse Mark direkt unter der Schale weist besonders hohe Konzentrationen dieser Verbindungen auf.
Die Kerne sind zwar nicht giftig, aber unverdaulich und können bei kleinen Hunden zu Darmverschluss führen. Ein 5 kg schwerer Hund sollte maximal ein bis zwei kleine Fruchtstücke erhalten, ein 30 kg schwerer Hund bis zu vier Stücke.
Wann wird Orange bei Hunden problematisch?
Hunde mit empfindlichem Magen reagieren bereits auf kleine Mengen mit weichem Kot oder Bauchgrummeln. Bei diabetischen Hunden kann der Fruchtzucker, etwa 9 g pro 100 g Fruchtfleisch, den Blutzucker beeinflussen.
Erste Warnsignale nach dem Fressen: vermehrtes Speicheln, Unruhe oder mehrmaliges Grasfressen. Die Symptome zeigen sich meist 30 bis 60 Minuten nach der Fütterung.
Gibt es bessere Alternativen zu Orangen?
Heidelbeeren oder Himbeeren bieten ähnliche Antioxidantien ohne die Säure. Ein Stück Apfel (ohne Kerne) oder Wassermelone (ohne Kerne und Schale) ist für die meisten Hunde verträglicher als Zitrusfrüchte.
Wenn dein Hund Orangen liebt und verträgt, spricht nichts gegen gelegentliche kleine Mengen.
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