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Narkoseüberwachung

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Narkoseüberwachung
Definition

Die Narkoseüberwachung umfasst die kontinuierliche Kontrolle der Vitalfunktionen eines Hundes während der Anästhesie durch spezialisierte Überwachungsgeräte und geschultes Personal.

Inhalt
  1. Welche Geräte kommen bei der Narkoseüberwachung zum Einsatz?
  2. Welche Vitalparameter werden überwacht?
  3. Wer führt die Narkoseüberwachung durch?
  4. Was passiert bei Komplikationen während der Narkose?
  5. Wie läuft die Aufwachphase ab?

Die Narkoseüberwachung umfasst die kontinuierliche Kontrolle der Vitalfunktionen eines Hundes während der Anästhesie durch spezialisierte Überwachungsgeräte und geschultes Personal.

Welche Geräte kommen bei der Narkoseüberwachung zum Einsatz?

Ein Pulsoximeter misst die Sauerstoffsättigung im Blut – normale Werte liegen bei 95-100%. Das EKG-Gerät zeichnet die Herzaktivität auf, während ein Kapnometer den CO2-Gehalt in der Atemluft überwacht. Ein Blutdruckmessgerät kontrolliert den arteriellen Druck, der bei Hunden zwischen 90-140 mmHg (systolisch) liegen sollte.

Welche Vitalparameter werden überwacht?

Die Herzfrequenz sollte bei mittelgroßen Hunden zwischen 70-120 Schlägen pro Minute liegen. Die Atemfrequenz wird auf 8-20 Atemzüge pro Minute überwacht. Die Körpertemperatur muss zwischen 37,5-39°C gehalten werden, da Narkosemittel die Thermoregulation beeinträchtigen.

Wer führt die Narkoseüberwachung durch?

Ein Tierarzt oder eine speziell geschulte tiermedizinische Fachangestellte übernimmt die Überwachung. Diese Person dokumentiert alle fünf Minuten die Vitalwerte und passt bei Abweichungen die Narkosetiefe an. Viele Praxen setzen zusätzlich automatische Alarmsysteme ein, die bei kritischen Werten sofort warnen.

Was passiert bei Komplikationen während der Narkose?

Sinkt die Sauerstoffsättigung unter 90%, wird sofort die Sauerstoffzufuhr erhöht. Bei Herzrhythmusstörungen können Medikamente wie Atropin eingesetzt werden. Ein Blutdruckabfall wird durch Infusionslösungen oder kreislaufstützende Medikamente behandelt.

Wie läuft die Aufwachphase ab?

Nach dem Eingriff wird die Narkosegaszufuhr gestoppt, aber die Überwachung läuft weiter. Der Hund wird erst extubiert, wenn er wieder selbstständig schluckt. Die meisten Hunde sind nach 20-60 Minuten wieder bei Bewusstsein, benötigen aber noch Stunden bis zur vollständigen Koordination.