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Lammfleisch

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Lammfleisch
Definition

Lammfleisch ist rohes oder gekochtes Fleisch vom Schaf, das in der Hundeernährung als alternative Proteinquelle eingesetzt wird – besonders bei Futtermittelallergien oder empfindlicher Verdauung.

Inhalt
  1. Warum Lamm bei Futtermittelallergien hilft
  2. Nährstoffvergleich mit anderen Fleischsorten
  3. Praktische Zubereitung für den Hund
  4. Wie viel Lammfleisch pro Tag?

Lammfleisch ist rohes oder gekochtes Fleisch vom Schaf, das in der Hundeernährung als alternative Proteinquelle eingesetzt wird – besonders bei Futtermittelallergien oder empfindlicher Verdauung.

Warum Lamm bei Futtermittelallergien hilft

Lammfleisch gilt als hypoallergen, weil es seltener in kommerziellem Hundefutter vorkommt als Huhn oder Rind. Ein Hund, der noch nie Lamm gefressen hat, kann darauf keine Allergie entwickelt haben. Daraus ergibt sich, warum Lamm bei Ausschlussdiäten oft als erstes gewählt wird.

Aber Vorsicht: „Lamm mit Reis“ aus dem Supermarkt enthält oft trotzdem Huhn- oder Rinderproteine als Nebenzutaten. Für echte Allergiker benötigst du Monoprotein-Futter oder frisches Fleisch.

Nährstoffvergleich mit anderen Fleischsorten

Lammfleisch liefert etwa 25 Gramm Protein pro 100 Gramm – ähnlich wie Rindfleisch. Der Fettgehalt variiert stark je nach Teilstück: Die Lammkeule hat nur 3 bis 5 % Fett, der Lammnacken bis zu 20 %. Zum Vergleich: Hühnerbrust liegt bei 1 % Fett, Schweineschulter bei 15 %.

Besonders reich ist Lamm an Vitamin B12 (etwa 3 Mikrogramm pro 100 g), Zink und Eisen in gut verwertbarer Form. Das Eisen liegt als Häm-Eisen vor – der Hundedarm kann es direkt aufnehmen, ohne auf Vitamin C angewiesen zu sein.

Praktische Zubereitung für den Hund

Rohes Lammfleisch lässt sich direkt verfüttern, wenn es frisch ist und von einem vertrauenswürdigen Metzger stammt. Gefrorenes Fleisch sollte 24 Stunden im Kühlschrank auftauen.

Zum Kochen das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und 10 bis 15 Minuten in ungesalzenem Wasser köcheln. Die Kerntemperatur sollte 70 °C erreichen. Das Kochwasser nicht wegschütten – es enthält wasserlösliche Vitamine und macht das Trockenfutter schmackhafter.

Wie viel Lammfleisch pro Tag?

Als Leckerli: maximal 10 % der täglichen Kalorienmenge. Für einen 20-Kilo-Hund entspricht das etwa 50 Gramm gekochtem Lammfleisch.

Bei Rohfütterung kann Lamm 20 bis 30 % des Fleischanteils ausmachen. Ein 20-Kilo-Hund erhält täglich etwa 400 Gramm Futter – davon können 80 bis 120 Gramm Lammfleisch sein, ergänzt durch Innereien, Knochen und Gemüse.

Was beim Lamm vermeiden?

Gekochte Lammknochen werden spröde und können splittern. Rohes Lamm nie mit Zwiebeln, Knoblauch oder starken Gewürzen zubereiten. Sehr fettes Lamm kann bei empfindlichen Hunden Durchfall auslösen – in dem Fall zu magerem Muskelfleisch wechseln.