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Lakritz

3 Min Lesezeit
Lakritz
Inhalt
  1. Warum ist Lakritz schlecht für Hunde?
  2. Gesundheitsrisiken von Lakritz für Hunde
  3. Symptome einer Lakritzvergiftung bei Hunden
  4. Was tun, wenn dein Hund Lakritz gegessen hat?
  5. Lakritz ist gefährlich für Hunde

Lakritz ist für Hunde nicht geeignet. Hunde sollten kein Lakritz essen, da es Inhaltsstoffe enthält, die gesundheitliche Schäden verursachen können. Besonders der Inhaltsstoff Glycyrrhizin, der aus der Süssholzwurzel gewonnen wird, kann bei Hunden in grösseren Mengen zu ernsthaften Problemen führen.

Warum ist Lakritz schlecht für Hunde?

Lakritz enthält mehrere Bestandteile, die für Hunde problematisch sind:

  • Glycyrrhizin: Dieser natürliche Bestandteil der Süssholzwurzel kann den Blutdruck erhöhen und das Herz-Kreislauf-System deines Hundes belasten.
  • Zucker: In den meisten Lakritzsorten ist Zucker enthalten, der bei Hunden Karies, Gewichtszunahme und langfristig Diabetes verursachen kann.
  • Xylit (in zuckerfreien Sorten): Xylit ist ein Süssstoff, der in vielen zuckerfreien Produkten vorkommt und für Hunde extrem giftig ist. Schon kleine Mengen können bei Hunden zu einem lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels führen und eine Lebervergiftung verursachen.
  • Salz: In einigen Lakritzvarianten ist Salz enthalten, das in grossen Mengen zu Dehydration, Nierenproblemen oder Salzvergiftung führen kann.

Gesundheitsrisiken von Lakritz für Hunde

Erhöhter Blutdruck und Herzprobleme:

Glycyrrhizin, der aktive Inhaltsstoff in Lakritz, kann den Blutdruck deines Hundes erhöhen. Für Hunde mit bestehenden Herzproblemen ist das besonders gefährlich, es können Herzrhythmusstörungen oder Herzversagen auftreten.

Blutzuckerabfall durch Xylit:

Frisst dein Hund zuckerfreies Lakritz, das Xylit enthält, wird es schnell kritisch. Xylit löst einen drastischen Abfall des Blutzuckerspiegels aus und kann innerhalb weniger Minuten Symptome wie Schwäche, Zittern, Erbrechen oder Krampfanfälle verursachen.

Magen-Darm-Probleme:

Lakritz enthält oft grosse Mengen Zucker, die bei Hunden Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Blähungen oder Erbrechen auslösen können. Der hohe Zucker- und Salzgehalt belastet den Verdauungstrakt, bei regelmässigem Verzehr drohen langfristig Übergewicht oder Diabetes.

Nierenprobleme durch Salz:

Einige Lakritzsorten enthalten zusätzliches Salz. Zu viel Salz kann bei Hunden zu Dehydration und Nierenproblemen führen. Eine Überdosierung kann eine Salzvergiftung auslösen, die lebensbedrohlich ist.

Symptome einer Lakritzvergiftung bei Hunden

Hat dein Hund Lakritz gefressen, achte auf folgende Symptome:

  • Erbrechen und Durchfall
  • Schwäche und Zittern
  • Übermässiges Trinken und Urinieren
  • Bluthochdruck (Symptome wie Zittern, Unruhe, Atemprobleme)
  • Krampfanfälle (insbesondere bei Xylitvergiftung)
  • Verwirrtheit oder Schläfrigkeit

Hast du den Verdacht, dass dein Hund eine gefährliche Menge Lakritz gefressen hat, insbesondere solches mit Xylit, such sofort den Tierarzt auf. Je schneller du handelst, desto besser stehen die Chancen, schwerwiegende Folgen abzuwenden.

Was tun, wenn dein Hund Lakritz gegessen hat?

Hat dein Hund Lakritz gefressen, hängt das richtige Vorgehen von Menge und Art des Lakritz ab:

  • Kleine Mengen: Hat dein Hund eine kleine Menge normales Lakritz ohne Xylit gefressen, beobachte ihn auf Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder Unruhe. Leichte Symptome klingen meist nach einigen Stunden ab, halten sie an, kontaktiere einen Tierarzt.
  • Zuckerfreies Lakritz mit Xylit: Hat dein Hund Lakritz mit Xylit gefressen, kontaktiere sofort den Tierarzt. Eine Xylitvergiftung ist sehr gefährlich und erfordert umgehende Behandlung.

Lakritz ist gefährlich für Hunde

Lakritz ist keine geeignete Leckerei für Hunde. Glycyrrhizin, der hohe Zucker- und Salzgehalt und in manchen Sorten auch Xylit können zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Halte Lakritz und andere süsse Snacks von deinem Hund fern und biete ihm nur Leckereien an, die für Hunde geeignet sind. Hat dein Hund versehentlich Lakritz gefressen, beobachte ihn genau und handle bei Vergiftungsverdacht ohne Verzug.