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Heilbutt

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Heilbutt Bild: Wikimedia Commons – Hippoglossus hippoglossus PAQ.jpg von Cephas · CC BY-SA 3.0
Definition

Heilbutt ist ein grosser Plattfisch aus kalten Gewässern, der durch seinen niedrigen Fettgehalt und hohen Proteinanteil für Hunde geeignet ist – allerdings mit Einschränkungen beim Quecksilbergehalt.

Inhalt
  1. Quecksilbergehalt im Vergleich
  2. Zubereitung ohne Gräten
  3. Portionsgrössen nach Körpergewicht
  4. Wann Heilbutt nicht füttern

Heilbutt ist ein grosser Plattfisch aus kalten Gewässern mit niedrigem Fettgehalt und hohem Proteinanteil. Wegen des Quecksilbergehalts eignet er sich nur als gelegentliche Ergänzung im Futternapf, nicht als regelmässige Proteinquelle.

Quecksilbergehalt im Vergleich

Heilbutt enthält 0,241 mg Quecksilber pro Kilogramm. Wie viel davon für deinen Hund noch vertretbar ist, hängt von seiner Grösse ab und gehört in die Hand deiner Tierarztpraxis.

Zubereitung ohne Gräten

Kaufe den Heilbutt als Filet. Selbst Filets können noch Y-förmige Gräten enthalten, die sich durch das Fleisch ziehen.

Prüfung: Fahre mit den Fingern gegen die Faserrichtung über das Filet. Gräten fühlen sich wie harte Stäbchen an und lassen sich mit einer Pinzette entfernen.

Dämpfe das Filet 8 bis 10 Minuten oder backe es bei 180 °C für 12 bis 15 Minuten. Keine Gewürze, kein Öl.

Portionsgrössen nach Körpergewicht

Wie oft und wie viel Heilbutt für deinen Hund passt, hängt von seiner Grösse, seinem übrigen Futter und seinem Gesundheitszustand ab. Es bleibt bei einer seltenen, kleinen Portion; bei trächtigen Hündinnen, Welpen und Nierenproblemen verzichtest du besser ganz.

Bei Welpen unter einem Jahr die Menge halbieren – ihr Nervensystem reagiert empfindlicher auf Quecksilber.

Wann Heilbutt nicht füttern

Trächtige und säugende Hündinnen sollten keinen Heilbutt erhalten. Quecksilber kann die Entwicklung der Welpen beeinträchtigen.

Bei Hunden mit Nierenproblemen ist Vorsicht geboten – ihre Fähigkeit, Schwermetalle auszuscheiden, ist eingeschränkt. Vorher den Tierarzt fragen.