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Erkältung

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Erkältung
Definition

Eine Erkältung beim Hund ist eine virale Infektion der oberen Atemwege, die meist durch Parainfluenza- oder Adenoviren ausgelöst wird.

Inhalt
  1. Wie erkenne ich eine Erkältung beim Hund?
  2. Was unterscheidet eine Erkältung von Zwingerhusten?
  3. Wie lange dauert eine Hunde-Erkältung?
  4. Wann muss ich mit meinem erkälteten Hund zum Tierarzt?
  5. Wie behandle ich eine Hunde-Erkältung zu Hause?

Eine Erkältung beim Hund ist eine virale Infektion der oberen Atemwege, die meist durch Parainfluenza- oder Adenoviren ausgelöst wird.

Der Begriff „Erkältung“ führt Halter oft in die Irre. Dein Hund kann sich nicht durch Kälte erkälten – die Viren benötigen direkten Kontakt zwischen Tieren. Bei Welpen unter sechs Monaten und älteren Hunden ab zehn Jahren verläuft eine virale Atemwegsinfektion meist schwerer als bei gesunden erwachsenen Tieren.

Wie erkenne ich eine Erkältung beim Hund?

Eine echte Hunde-Erkältung zeigt sich durch klaren Nasenausfluss, gelegentliches Niesen und leicht gedämpfte Stimmung. Der Hund frisst normal, hat keine Temperatur über 39 °C und hustet höchstens sporadisch – meist nur morgens beim Aufstehen.

Gelber oder grüner Nasenausfluss deutet auf eine bakterielle Sekundärinfektion hin. Trockener, bellender Husten spricht für Zwingerhusten, nicht für eine harmlose Erkältung.

Was unterscheidet eine Erkältung von Zwingerhusten?

Zwingerhusten beginnt mit einem charakteristischen, trockenen Husten – als würde der Hund versuchen, etwas herauszuwürgen. Eine Erkältung startet mit Niesen und wässrigem Nasenausfluss.

Bei Zwingerhusten verstärkt sich der Husten durch Aufregung, Bewegung oder Druck auf die Luftröhre, etwa beim Anleinen. Eine Erkältung beeinflusst solche Situationen nicht.

Wie lange dauert eine Hunde-Erkältung?

Eine unkomplizierte virale Erkältung heilt innerhalb von fünf bis sieben Tagen von selbst aus. Am zweiten oder dritten Tag sind die Symptome meist am stärksten, danach bessert sich der Zustand täglich sichtbar.

Verschlechtern sich die Symptome nach dem dritten Tag oder bestehen nach zehn Tagen noch immer, liegt wahrscheinlich keine simple Erkältung vor.

Wann muss ich mit meinem erkälteten Hund zum Tierarzt?

Ein Tierarztbesuch ist nötig, wenn dein Hund Fieber über 39,5 °C hat, mehr als zwei Tage nicht frisst oder grünlichen Nasenausfluss zeigt.

Bei Welpen unter vier Monaten, trächtigen Hündinnen oder chronisch kranken Hunden solltest du bereits am ersten Tag mit ausgeprägten Symptomen zum Tierarzt – sie entwickeln schneller Komplikationen als gesunde erwachsene Tiere.

Wie behandle ich eine Hunde-Erkältung zu Hause?

Sorge für warme, zugfreie Räume und reduziere die Spaziergänge auf das Nötige. Inhalationen mit Kamillentee können helfen: Lass deinen Hund zehn Minuten neben einer Schüssel mit heissem Kamillentee liegen, ohne ihn dazu zu zwingen.

Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Gib ausschliesslich Medikamente, die der Tierarzt verordnet hat – menschliche Erkältungsmedikamente sind für Hunde gefährlich.