Efeu
Bild: Wikimedia Commons – Blad van klimop (Hedera helix) 02.JPG von Dominicus Johannes Bergsma · CC BY-SA 3.0 Efeu enthält Falcarinol und Hederasaponine; Blätter und Beeren sind für Hunde giftig, der Pflanzensaft reizt zusätzlich die Haut.
Inhalt
Efeu ist für Hunde giftig
Efeu (Hedera helix) enthält Falcarinol und Hederasaponine. Giftig sind Blätter und Beeren. Der wahrscheinlichere Aufnahmeweg sind die schwarzblauen Beeren: Sie reifen im Spätherbst und Winter, wenn sonst wenig Essbares am Boden liegt.
Woran du Efeu erkennst
Immergrüne Kletterpflanze an Mauern, Bäumen und als Bodendecker. Junge Triebe tragen die bekannten drei- bis fünflappigen Blätter, ältere blühende Triebe dagegen ungelappte, rautenförmige. Nur diese älteren Triebe bilden Blüten und Beeren, wer nur die gelappte Form kennt, übersieht den fruchtenden Teil leicht.
Warum Efeu für Hunde giftig ist
Die Saponine reizen die Schleimhäute von Maul, Magen und Darm. Falcarinol wirkt zusätzlich auf der Haut: Der Saft aus frisch abgerissenen Trieben kann Rötungen und Juckreiz auslösen, besonders an Nase und Lefzen.
Symptome einer Vergiftung
- Starker Speichelfluss und Schmatzen
- Erbrechen und Durchfall
- Bauchschmerzen
- Schluckbeschwerden, Reiben der Schnauze am Boden
- Bei grösseren Mengen Unruhe, Zittern, beschleunigte Atmung
- Nach Hautkontakt gerötete, gereizte Stellen
Erste Hilfe
- Pflanzenreste aus dem Maul entfernen
- Maul mit Wasser ausspülen oder Wasser zum Trinken anbieten
- Bei Hautkontakt betroffene Stellen mit lauwarmem Wasser abspülen
- Tierarztpraxis anrufen, besonders wenn Beeren gefressen wurden
Sofort zum Tierarzt, wenn
- der Hund Beeren gefressen hat
- Erbrechen oder Durchfall anhalten
- er sichtbar Schluckbeschwerden hat
- er zittert oder auffällig schnell atmet
Im Garten und beim Spaziergang
Efeu als Bodendecker liegt genau auf Schnupperhöhe. Für Welpen und Junghunde, die viel mit dem Maul erkunden, ist ein efeufreier Auslaufbereich die einfachere Lösung als ständiges Abrufen.
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