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Drohung

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Drohung
Definition

Eine Drohung ist die Art des Hundes, Grenzen zu kommunizieren, bevor er zu körperlicher Durchsetzung übergeht.

Inhalt
  1. Welche Drohsignale zeigen Hunde?
  2. Warum drohen Hunde statt sofort zu beissen?
  3. Wie solltest du auf Drohsignale reagieren?
  4. Wann benötigst du professionelle Hilfe?

Eine Drohung ist die Art des Hundes, Grenzen zu kommunizieren, bevor er zur körperlichen Durchsetzung übergeht.

Welche Drohsignale zeigen Hunde?

Drohsignale beginnen oft subtil und verstärken sich stufenweise. Ein steifer Körper mit hochgetragener Rute signalisiert bereits Anspannung. Der Hund wird unbeweglicher, fixiert sein Gegenüber mit starrem Blick.

Direktere Warnsignale sind Knurren, vom leisen Grummeln bis zum deutlich hörbaren Brummen. Manche Hunde knurren mit geschlossenem Maul, andere zeigen dabei schon die Zähne. Das klassische Zähnefletschen mit zurückgezogenen Lefzen ist ein eindeutiges „Stopp“-Signal.

Bei extremer Anspannung stellen sich zusätzlich die Nackenhaare auf, der Hund macht sich gross und geht mit vorgestrecktem Kopf auf sein Gegenüber zu.

Warum drohen Hunde statt sofort zu beissen?

Drohen kostet wenig Energie und schont alle Beteiligten, eine nüchtern betrachtet clevere Konfliktlösung. Körperliche Auseinandersetzungen bedeuten Verletzungsrisiko, auch für den Gewinner. Deshalb haben sich diese abgestuften Warnsignale entwickelt.

Der Hund droht, wenn er sein Futter verteidigt, sich in die Enge gedrängt fühlt oder nicht angefasst werden möchte. Manche drohen auch bei Schmerzen, um Berührungen zu vermeiden.

Wie solltest du auf Drohsignale reagieren?

Nimm die Warnung ernst und schaffe Abstand. Bewege dich langsam rückwärts, ohne dem Hund den Rücken zuzuwenden. Vermeide direkten Blickkontakt, ein seitlicher Blick oder komplett wegschauen entspannt die Situation.

Sprich nicht auf den Hund ein und mache keine beschwichtigenden Bewegungen. Das kann als weitere Bedrängung wirken. Gib dem Hund Zeit, sich zu beruhigen, bevor du die Situation änderst.

Ignoriere Drohsignale nie und bestrafe sie schon gar nicht. Ein Hund, der fürs Knurren geschimpft wird, knurrt beim nächsten Mal möglicherweise nicht mehr, beisst aber trotzdem. Du hast ihm seine Warnung abtrainiert, nicht seine Überforderung.

Wann benötigst du professionelle Hilfe?

Wenn dein Hund regelmässig droht oder bei alltäglichen Situationen wie Bürsten oder Geschirr-Anziehen. Auch wenn die Drohsignale immer intensiver werden oder schneller eskalieren, solltest du einen Hundetrainer einbeziehen, der sich mit Verhalten auskennt.