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CORL

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CORL
Inhalt
  1. Ursachen und Risikofaktoren
  2. Symptome von CORL
  3. Diagnose
  4. Behandlung
  5. Vorbeugung

CORL (Chronische Odontoklastische Resorptive Läsionen) bezeichnet eine fortschreitende Zahnerkrankung bei Hunden, bei der körpereigene Zellen, sogenannte Odontoklasten, die Zahnsubstanz schrittweise abbauen. Das Pendant bei Katzen heisst FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen).

Ursachen und Risikofaktoren

Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig erforscht. Diskutiert werden:

  • Genetische Veranlagung: Bestimmte Rassen scheinen anfälliger zu sein.
  • Chronische Entzündungen im Mundraum
  • Mineralstoffungleichgewicht: Störungen im Kalzium- und Phosphathaushalt
  • Zahnstein und Plaque: Fördern Entzündungen im Zahnhalteapparat

Symptome von CORL

Hunde verbergen Zahnschmerzen oft lange. Hinweise können sein:

  • Schmerzen beim Kauen oder Fressen
  • Vermehrtes Speicheln, teils mit Blut
  • Mundgeruch (Halitosis)
  • Plötzliches Meiden von Kauartikeln
  • Gewichtsverlust durch Appetitmangel
  • Empfindlichkeit beim Berühren des Mauls

Diagnose

Der Abbau beginnt meist im Zahninneren, ein Zahnröntgen ist daher unverzichtbar. Bei der klinischen Untersuchung sind an der Oberfläche häufig kaum Veränderungen erkennbar, sodass sie allein nicht ausreicht.

Behandlung

CORL lässt sich nicht heilen; betroffene Zähne müssen in der Regel gezogen werden, um die Schmerzen zu lindern.

  • Zahnextraktion der betroffenen Zähne
  • Schmerzmanagement mit entzündungshemmenden Medikamenten
  • Regelmässige Kontrolle, um neue Läsionen frühzeitig zu erkennen

Vorbeugung

Eine vollständige Prävention ist nicht möglich. Die folgenden Massnahmen können das Risiko senken:

  • Regelmässiges Zähneputzen mit hundefreundlicher Zahnpasta
  • Kauartikel und Dentalspielzeug zur mechanischen Reinigung
  • Tierärztliche Zahnreinigung, besonders bei älteren Hunden
  • Frühzeitige zahnärztliche Untersuchungen mit Röntgen