Clementine
Clementinen sind für Hunde ungefährlich, wenn du Schale und Kerne entfernst und die Menge begrenzt.
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Clementinen sind für Hunde ungefährlich, wenn du Schale und Kerne entfernst und die Menge begrenzt. Die Zitrusfrucht liefert Vitamin C und Ballaststoffe, kann aber bei empfindlichen Hunden Magenreizungen verursachen.
Wie viel Clementine darf ein Hund essen?
Ein Hund sollte maximal 1-2 Segmente pro 10 kg Körpergewicht bekommen – und das höchstens einmal pro Woche. Ein 20-kg-Hund verträgt also 2-4 Segmente. Mehr kann zu Durchfall führen.
Bei der ersten Gabe reicht ein einzelnes Segment. Beobachte deinen Hund 24 Stunden: Bleibt der Kot normal und zeigt er keine Anzeichen von Unwohlsein, verträgt er Clementinen.
Welche Teile der Clementine sind gefährlich?
Schale und Kerne sind tabu. Die Schale enthält ätherische Öle, die zu Erbrechen und Durchfall führen. Kerne können Darmverstopfungen verursachen und enthalten geringe Mengen Blausäure.
Das weiße Häutchen zwischen Schale und Fruchtfleisch ist harmlos, aber schwer verdaulich. Bei empfindlichen Hunden entfernst du auch das.
Wann sollten Hunde keine Clementinen bekommen?
Hunde mit Diabetes, Übergewicht oder chronischen Darmproblemen sollten auf Clementinen verzichten. Der natürliche Fruchtzucker kann den Blutzuckerspiegel beeinflussen.
Nach einer Magen-Darm-Erkrankung wartest du mindestens zwei Wochen, bevor du wieder Zitrusfrüchte anbietest. Der Säuregehalt reizt die noch empfindliche Magenschleimhaut.
Welche Nährstoffe stecken in Clementinen?
Clementinen enthalten etwa 49 mg Vitamin C pro 100 g – mehr als Äpfel oder Bananen. Hunde produzieren Vitamin C selbst, aber zusätzliches Vitamin C kann bei Stress oder Krankheit unterstützen.
Der Kaliumgehalt von 177 mg pro 100 g unterstützt die Herzfunktion. Die 1,7 g Ballaststoffe pro 100 g können die Verdauung anregen – bei empfindlichen Hunden aber auch zu weichem Kot führen.
Gibt es bessere Obstalternativen für Hunde?
Heidelbeeren sind verträglicher als Zitrusfrüchte und enthalten mehr Antioxidantien. Apfelstücke (ohne Kerngehäuse) sind magenschonender und liefern ähnliche Ballaststoffe.
Wassermelone ohne Kerne ist an heißen Tagen eine hydrierende Alternative. Sie enthält weniger Säure als Clementinen und wird von den meisten Hunden besser vertragen.
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