Korb-Bett Training
Der Hund lernt, auf Kommando in sein Korb oder Bett zu gehen und dort zu bleiben.
Ziel: Der Hund lernt, auf Kommando in sein Korb oder Bett zu gehen und dort zu bleiben.
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Material: Korb oder Bett des Hundes, hochwertige Leckerlis
Wie lange dauert das Korb-Training?
Die meisten Hunde verstehen das Grundprinzip nach 3-5 Trainingseinheiten. Bis sie 30 Minuten entspannt im Korb bleiben, vergehen meist 2-4 Wochen bei täglichem Training.
Schritt-für-Schritt Anleitung mit Zeitplan
Woche 1: Grundkommando etablieren
- Zeige auf den Korb und gib das Kommando „Bett“ (immer dasselbe Wort verwenden).
- Belohne sofort, wenn der Hund auch nur einen Fuß in den Korb setzt.
- Steigere auf 5 Sekunden bleiben, dann Belohnung und Auflösung mit „Okay“.
- 3-5 Wiederholungen pro Trainingseinheit, maximal 10 Minuten am Stück.
Woche 2: Zeit verlängern
- Beginne mit 10 Sekunden, steigere auf 30 Sekunden.
- Gehe einen Schritt vom Korb weg, während der Hund bleibt.
- Bei Unruhe: Belohne bevor der Hund aufsteht, nicht danach.
Woche 3-4: Festigung
- Verlängere auf 2-5 Minuten, dann auf 15-30 Minuten.
- Übe in verschiedenen Räumen mit demselben Korb.
- Teste das Kommando während alltäglicher Situationen (Besuch, Essenszeit).
Was tun wenn der Hund nicht im Korb bleibt?
Steht der Hund sofort wieder auf: Du hast die Zeit zu schnell gesteigert. Gehe zurück zur letzten erfolgreichen Stufe und bleibe dort 2-3 Tage länger.
Ignoriert der Hund das Kommando: Mache den Korb attraktiver. Lege ein getragenes T-Shirt hinein oder füttere die nächsten Mahlzeiten im Korb.
Wird der Hund unruhig: Belohne bereits bei ersten Anzeichen von Entspannung – Kopf ablegen, tiefes Ausatmen, entspannte Körperhaltung.
Häufige Trainingsfehler vermeiden
Zu schnelle Steigerung führt zu Frustration. Verdopple die Wartezeit nie – steigere in 5-10 Sekunden Schritten.
Wechselnde Kommandos verwirren den Hund. „Bett“, „Platz“ und „Korb“ bedeuten für ihn völlig verschiedene Dinge.
Den Hund im Korb stören oder streicheln unterbricht das Entspannungslernen. Der Korb wird zur Arbeitszeit statt zur Ruhezone.
Training in verschiedenen Situationen
Übe das Kommando vor dem Füttern – hungrige Hunde sind motivierter. Teste es auch wenn Besuch kommt oder bei Türklingeln.
Nutze verschiedene Körbe in unterschiedlichen Räumen, damit der Hund das Kommando generalisiert statt nur einen bestimmten Platz zu lernen.
Sicherheit und Komfort
Der Korb muss groß genug sein – der Hund kann sich ausstrecken ohne anzustoßen. Bei Gelenkproblemen wähle orthopädische Unterlagen.
Stelle den Korb nie als Bestrafung dar. Schicke den Hund nicht nach Fehlverhalten ins Bett – das zerstört die positive Verknüpfung.
Was du brauchst
Korb oder Bett des Hundes, Leckerlis