Gegenstands-Verstecken
Der Hund lernt, versteckte Gegenstände systematisch zu suchen und zu finden.
Ziel: Dein Hund lernt systematisch, versteckte Gegenstände zu finden, und trainiert dabei Konzentration sowie Problemlösefähigkeit.
Schwierigkeitsgrad: Mittelstufe
Material: Lieblingsspielzeug deines Hundes (idealerweise eines, das er gerne apportiert)
Anleitung:
Woche 1–2: Sichtbare Verstecke
- Zeige deinem Hund das Spielzeug und lass ihn kurz damit spielen.
- Führe ihn in einen anderen Raum oder lass ihn „Warten“, falls er das beherrscht.
- Verstecke den Gegenstand so, dass er zur Hälfte sichtbar bleibt: hinter einem Stuhlbein oder unter einer Zeitung.
- Hole deinen Hund zurück und sage „Such“ oder „Find es“.
- Belohne ihn sofort mit Leckerchen und Lob, sobald er den Gegenstand berührt oder aufnimmt.
Woche 3–4: Komplett versteckte Gegenstände
- Verstecke das Spielzeug vollständig, aber in Bodenhöhe, unter einem Kissen, hinter der Couch.
- Beginne im selben Raum und erweitere dann auf mehrere Zimmer.
- Gib das Kommando „Such“ nur einmal, dann lass deinen Hund arbeiten.
- Hilf nur, wenn er nach drei Minuten aufgibt, indem du ihn zum Versteck führst.
Ab Woche 5: Profi-Level
- Verstecke in verschiedenen Höhen, auf Regalen, unter Treppen.
- Nutze mehrere Räume und auch den Garten.
- Wechsle in einer Trainingseinheit zwischen verschiedenen Gegenständen.
Trainingsfrequenz: Zwei bis drei kurze Einheiten à zehn bis fünfzehn Minuten pro Woche. Bei täglichem Training alle zwei bis drei Tage eine Pause einlegen.
Erfolgskriterien:
– Anfänger: Findet sichtbare Verstecke in unter 30 Sekunden
– Fortgeschritten: Sucht drei bis fünf Minuten konzentriert, auch ohne sichtbare Hinweise
– Profi: Findet Gegenstände in unbekannten Räumen oder Aussenbereichen
Konkrete Versteckideen nach Schwierigkeit:
– Leicht: Unter Zeitungen, hinter Stuhlbeinen, in offenen Schachteln
– Mittel: In Schubladen (halb offen), unter Kissen, hinter Vorhängen
– Schwer: In anderen Räumen, auf Regalen, zwischen Büchern, im Garten unter Sträuchern
Häufige Fehler:
– Zu schnell zum nächsten Schwierigkeitsgrad wechseln, erst fünf erfolgreiche Funde auf dem aktuellen Level
– Mehrfach „Such“ rufen statt den Hund eigenständig arbeiten zu lassen
– Bei Misserfolg schimpfen statt die Schwierigkeit zu reduzieren
Variationen:
– Verstecke verschiedene Gegenstände und lass gezielt nach einem bestimmten suchen
– Nutze Geruchsspuren: Reibe den Gegenstand an deinen Händen
– Trainiere im Dunkeln mit Taschenlampe, für Fortgeschrittene
Sicherheit: Prüfe die Versteckorte auf spitze Kanten, giftige Pflanzen oder zerbrechliche Gegenstände. Bei Gartentraining gilt: eingezäunter Bereich und keine giftigen Pflanzen.
Was du brauchst
Lieblingsspielzeug oder bekannte Gegenstände des Hundes