Schwimmen ist eine der schonendsten Bewegungsarten für deinen Hund. Der Auftrieb des Wassers nimmt fast das ganze Körpergewicht ab und entlastet jedes Gelenk.
Warum Schwimmen so gut tut
- Der Auftrieb verringert das Eigengewicht stark. Bewegung wird wieder schmerzfrei möglich.
- Muskeln werden aufgebaut, ohne dass Stöße auf Knochen und Knorpel wirken.
- Tierphysiotherapeuten nutzen Wasser gezielt bei Arthrose, Hüftproblemen, nach Operationen und in der Reha.
- An heißen Tagen kühlt das Bad ab und bringt dabei Bewegung.
Für wen es sich besonders lohnt
- Senioren, die an Land schnell steif werden.
- Hunde mit Arthrose oder Gelenkverschleiß.
- Übergewichtige Hunde, die ihre Gelenke schonen müssen.
- Patienten in der Reha, oft im kontrollierten Unterwasserlaufband.
Damit es sicher bleibt
- Nicht jeder Hund schwimmt gern. Zwinge ihn nie ins Wasser.
- Kurznasige Rassen wie Mops oder Bulldogge bekommen schwer Luft und sind oft schlechte Schwimmer. Hier ist besondere Vorsicht nötig.
- Hunde teilen ihre Kräfte schlecht ein und erschöpfen im Wasser schnell. Behalte ihn immer im Blick.
- Lass ihn sich an heißen Tagen langsam abkühlen, statt ins kalte Wasser zu springen.
- Achte zusätzlich auf Blaualgen im Wasser und auf Anzeichen einer Überwässerung.
Intensitäts-Verlauf
Die Badesaison läuft von Juni bis August. An den heißesten Tagen ist das Wasser am wertvollsten, weil Abkühlung und Bewegung zusammenkommen.
Quellen
- Verband Deutscher Tierheilpraktiker, Hydrotherapie und therapeutisches Schwimmen, Auftrieb entlastet die Gelenke, Anwendung bei Arthrose und Reha
- Ralph Rückert (Tierarzt-Blog), brachycephale Rassen mit erschwerter Atmung, beim Schwimmen heikel
- Thieme Tiermedizin und Gesundheitszentrum für Kleintiere, sicheres Hundeschwimmen, langsam gewöhnen, Pausen, Kreislaufrisiko