Ostseeküste Gesundheit

Quallen und Salzwasser: Gefahren am Meer

15. Jun – 15. Sep Schweregrad: Mittel

Trinkt der Hund beim Baden viel Salzwasser, droht eine Salzvergiftung. Angespülte Feuerquallen nesseln auch tot noch und reizen Maul und Schleimhäute.

Ein Strandtag an der Ostsee ist für viele Hunde ein Fest. Zwei Gefahren sollte man dabei kennen: das Salzwasser selbst und angespülte Quallen.

Salzwasser und Salzvergiftung

Schluckt der Hund beim Schwimmen oder Apportieren viel Meerwasser, steigt der Salzgehalt im Blut. Das kann zu einer Salzvergiftung führen, mit Erbrechen, Durchfall, starkem Durst und in schweren Fällen Krämpfen. Beim Apportieren mit offenem Maul nimmt der Hund besonders viel auf, Hitze verstärkt das. Ein leichter Strand-Durchfall nach Salzwasser ist häufig und meist harmlos.

Quallen am Strand

Die Nesselzellen einer Qualle sind auch dann noch aktiv, wenn das Tier tot am Strand liegt. Beschnüffelt oder beleckt der Hund eine Feuerqualle, reizt das Gift Nase, Maul und Schleimhäute. Ohrenquallen gelten als harmlos, Feuerquallen sind schmerzhaft und in der Ostsee vor allem im Spätsommer unterwegs.

So bleibt der Strandtag sicher

Intensitäts-Verlauf

Relevanz mit der Badesaison ab Mitte Juni. Quallen vor allem im Spätsommer, Feuerquallen werden im August und September vermehrt an die Ostseeküste getrieben.

Quellen

  1. Tierklinik Rostock, Sandkolik und Salzwasser beim Hund
  2. mera petfood, Hund und Salzwasser (Hypernatriämie)
  3. ostsee.de, Feuerquallen an der Ostsee