Ein Strandtag an der Ostsee ist für viele Hunde ein Fest. Zwei Gefahren sollte man dabei kennen: das Salzwasser selbst und angespülte Quallen.
Salzwasser und Salzvergiftung
Schluckt der Hund beim Schwimmen oder Apportieren viel Meerwasser, steigt der Salzgehalt im Blut. Das kann zu einer Salzvergiftung führen, mit Erbrechen, Durchfall, starkem Durst und in schweren Fällen Krämpfen. Beim Apportieren mit offenem Maul nimmt der Hund besonders viel auf, Hitze verstärkt das. Ein leichter Strand-Durchfall nach Salzwasser ist häufig und meist harmlos.
Quallen am Strand
Die Nesselzellen einer Qualle sind auch dann noch aktiv, wenn das Tier tot am Strand liegt. Beschnüffelt oder beleckt der Hund eine Feuerqualle, reizt das Gift Nase, Maul und Schleimhäute. Ohrenquallen gelten als harmlos, Feuerquallen sind schmerzhaft und in der Ostsee vor allem im Spätsommer unterwegs.
So bleibt der Strandtag sicher
- Süßwasser mitnehmen und oft anbieten, damit der Hund nicht aus dem Meer trinkt.
- Das Apportieren im Wasser begrenzen.
- Angespülte Quallen meiden und nicht beschnüffeln lassen, nach dem Baden mit Süßwasser abspülen.
Intensitäts-Verlauf
Relevanz mit der Badesaison ab Mitte Juni. Quallen vor allem im Spätsommer, Feuerquallen werden im August und September vermehrt an die Ostseeküste getrieben.
Quellen
- Tierklinik Rostock, Sandkolik und Salzwasser beim Hund
- mera petfood, Hund und Salzwasser (Hypernatriämie)
- ostsee.de, Feuerquallen an der Ostsee