Wenn im Frühjahr die Felder blühen, juckt es manchen Hunden überall. An Pollen denkt man dabei nicht gleich, denn beim Hund zeigt sich die Pollenallergie anders als bei uns.
Pollenallergie zeigt sich auf der Haut
Auch Hunde können auf Pollen von Gräsern, Bäumen und Kräutern allergisch reagieren. Statt zu niesen, bekommen sie meist Hautprobleme, eine atopische Dermatitis mit Juckreiz. Schätzungen zufolge sind etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Hunde von einer solchen Allergie betroffen. In der Rapsblüte ist die Pollenbelastung allgemein hoch.
Anzeichen
- starker Juckreiz, Lecken und Knabbern an den Pfoten
- gerötete Haut, wiederkehrende Ohrenentzündungen
- manchmal tränende Augen, betroffen sind oft Gesicht, Pfoten und Achseln
Was im Alltag hilft
- Nach dem Spaziergang Pfoten, Bauch und Fell mit lauwarmem Wasser abwischen, das holt Pollen herunter.
- An pollenstarken Tagen blühende Felder und Hochgras meiden, früh oder spät gehen.
- Bei anhaltendem Juckreiz tierärztlich abklären lassen, kein Mittel aus der Hausapotheke geben.
Intensitäts-Verlauf
Beginn mit den Frühblühern und der Rapsblüte im Frühjahr. Hohe Belastung über die Gräserpollen-Zeit im Frühsommer, abklingend zum Spätsommer.
Quellen
- AniCura, Pollenallergie beim Hund
- Bundesverband für Tiergesundheit, atopische Dermatitis
- Tiermedizinportal und zooplus, allergische Hautentzündung