Umwelt & Witterung DACH-weit

Ozon und Schwüle: wenn die Sommerluft zur Belastung wird

1. Jun – 31. Aug Schweregrad: Mittel

Bodennahes Ozon reizt die Atemwege, schwüle Luft erschwert das Kühlen über das Hecheln. An heißen Nachmittagen steigt das Hitzschlagrisiko, besonders für kurznasige Hunde.

Nicht nur die pralle Mittagssonne setzt Hunden zu. An heißen, sonnigen Tagen kommen zwei stille Belastungen dazu: bodennahes Ozon und schwüle, feuchte Luft.

Warum Schwüle und Ozon gefährlich sind

Bodennahes Ozon, der Sommersmog, ist am späten Nachmittag zwischen etwa 14 und 17 Uhr am höchsten. Es reizt die Atemwege und dringt bei Anstrengung tief in die Lunge. Schwüle Luft ist tückisch, weil der Hund fast nur über das Hecheln kühlt. Ist die Luft feucht, verdunstet weniger, die Wärmeabgabe stockt und das Hitzschlagrisiko steigt.

Besonders gefährdet

So kommt dein Hund durch den Hochsommer

Intensitäts-Verlauf

Erste belastende Tage im Frühsommer ab Juni. Höhepunkt in den heißen Schönwetterlagen von Juli und August, wenn Ozon und Schwüle zusammenkommen.

Quellen

  1. Umweltbundesamt, Ozonwerte und Gesundheitsrisiken durch Ozon
  2. Tierarzt Ralph Rückert, Hitzschlag beim Hund
  3. VDH und Bundestierärztekammer, Hitzschlag und Risikogruppen