Schokolade in jedem Versteck, xylithaltige Süßigkeiten, bunte Frühlingsblumen: Ostern hält für Hunde gleich mehrere Fallen bereit.
Schokolade und Xylit
Schokolade enthält Theobromin, das Hunde nur langsam abbauen, dunkle Sorten sind am gefährlichsten. Erste Anzeichen zeigen sich oft nach zwei bis vier Stunden: Erbrechen, Unruhe, Herzrasen, Zittern. Noch tückischer ist Xylit in zuckerfreien Süßigkeiten, schon kleine Mengen können den Blutzucker gefährlich abstürzen lassen und die Leber schädigen. Beim Eiersuchen im Garten findet ein Hund versteckte Schoko-Eier oft als Erster.
Giftige Frühlingsblumen
Narzissen und Osterglocken, Tulpen, Hyazinthen und Maiglöckchen sind für Hunde giftig, am stärksten die Zwiebeln, und sogar das Blumenwasser in der Vase. Narzissen und vor allem Maiglöckchen können den Herzrhythmus stören, Maiglöckchen gelten als besonders gefährlich und lösen in größeren Mengen schwere Vergiftungen aus.
Sicher durch die Osterzeit
- Schokolade und Süßes konsequent unzugänglich lagern.
- Beim Garten-Eiersuchen aufpassen und keine Eier vergessen liegen lassen.
- Giftige Blumen außer Reichweite stellen, kein Blumenwasser trinken lassen.
- Bei Verdacht sofort zum Tierarzt, Menge und Produkt nennen.
Intensitäts-Verlauf
Erhöhtes Risiko über die Osterzeit im März und April, mit dem Höhepunkt an den Osterfeiertagen und beim Eiersuchen im Garten.
Quellen
- VDH und AniCura, Schokoladenvergiftung beim Hund
- fellomed und AGILA, Xylit beim Hund
- fellomed und Tierarztpraxis München, giftige Frühlingsblumen