Bei Sonne heizt sich Asphalt weit stärker auf als die Luft. Bei 30 Grad Lufttemperatur kann der Boden über 60 Grad heiß werden, was für Hundepfoten zur Verbrennung reicht.
Die Sieben-Sekunden-Regel
Handrücken sieben Sekunden flach auf den Asphalt halten. Hältst du das nicht aus, ist es auch für die Pfoten zu heiß. Schon ab etwa 40 Grad Bodentemperatur drohen Verbrennungen an den Ballen.
Anzeichen verbrannter Ballen
- Humpeln, der Hund mag nicht weiterlaufen
- auffälliges Lecken und Knabbern an den Pfoten
- gerötete, blasige oder dunkle Ballen
So schützt du die Pfoten
- An heißen Tagen früh morgens oder spät abends Gassi gehen, Mittagshitze meiden.
- Auf Wiese, Waldboden und Schattenwege ausweichen, heiße Gullydeckel meiden.
- Bei einer Verbrennung die Pfote mindestens zehn Minuten mit handwarmem Wasser kühlen und zum Tierarzt.
Intensitäts-Verlauf
Gefahr an heißen, sonnigen Tagen im Hochsommer, vor allem von Juni bis August und in der Mittags- und Nachmittagshitze.
Quellen
- Uelzener, Hundepfoten auf heißem Asphalt (Temperaturwerte)
- Vier Pfoten, heißer Asphalt und die Sieben-Sekunden-Regel
- Tierärztliche Hinweise Pfotenverbrennung