Verhalten DACH-weit

Gewitterangst: Wenn der Sommer dem Hund Stress macht

15. Mai – 31. Aug Schweregrad: Mittel

Geräuschangst ist die häufigste Angststörung beim Hund. Donner, Druck und Flackern setzen vielen zu, oft schon bevor das Gewitter da ist.

Mit der Gewittersaison kehrt für viele Hunde ein vertrauter Stress zurück. Geräuschangst gilt als häufigste Angststörung beim Hund. Donner, Luftdruckänderungen und plötzliches Flackern setzen ihnen zu. Manche Hunde spüren das herannahende Gewitter schon bevor es da ist.

Anzeichen erkennen

Was in der akuten Situation hilft

Ruhe ausstrahlen ist das wichtigste Signal. Übertriebenes Trösten bestätigt dem Hund, dass etwas Bedrohliches passiert. Wegsperren verstärkt die Panik.

Langfristig

Wer das Problem dauerhaft angehen will, beginnt außerhalb der Saison mit einem kleinschrittigen Geräuschtraining. Bei stark betroffenen Hunden lohnt tierärztliche oder verhaltensmedizinische Beratung, statt jedes Jahr nur den Akutfall zu überstehen.

Intensitäts-Verlauf

Erste Gewitter ab Mai. Höhepunkt der Belastung in der gewitterreichen Zeit Juni bis August. Einzelne Lagen auch im Frühherbst.

Quellen

  1. Tierärztliche Hochschule Hannover, Geräuschängste beim Hund
  2. Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin, Geräuschangst und Phobie
  3. ATN Akademie, Hunden mit Geräuschangst helfen