Zweimal im Jahr stellt dein Hund sein Fell um. Das ist ein natürlicher Vorgang und kein Grund zur Sorge.
Warum dein Hund jetzt haart
- Der Fellwechsel läuft im Frühjahr und im Herbst, meist über sechs bis acht Wochen.
- Gesteuert wird er vom Tageslicht und der Außentemperatur, nicht vom Kalender.
- Im Frühjahr fliegt das Winterfell, im Herbst wächst die dichte Unterwolle nach.
- Wohnungshunde mit Heizung und Kunstlicht haaren oft das ganze Jahr leicht. Das Lichtsignal fehlt.
So unterstützt du ihn richtig
- Bürste häufiger als sonst. Bei viel Unterwolle hilft ein Unterwollkamm.
- Regelmäßiges Bürsten entfernt loses Haar und fördert eine gesunde Haut.
- Geh viel bei Tageslicht raus. Das stützt den natürlichen Rhythmus deines Hundes.
- Achte auf gutes, ausgewogenes Futter. Es liefert die Bausteine für neues Fell.
Wann es kein normaler Fellwechsel ist
- Kahle Stellen oder runde, haarlose Flecken sind ein Warnsignal.
- Starker Juckreiz, Schuppen, Krusten oder gerötete Haut gehören nicht dazu.
- Solche Zeichen können auf Parasiten, Pilze oder ein Hormonproblem hindeuten.
- Geh dann zum Tierarzt. Er findet die Ursache und behandelt sie gezielt.
Intensitäts-Verlauf
Im Frühjahr verliert dein Hund das dichte Winterfell und bekommt ein leichteres Sommerkleid. Im Herbst fällt das Sommerfell und die dichte Unterwolle fürs Winterfell wächst nach.
Quellen
- AniCura Tierärztliche Spezialisten Hamburg, Alopezie und Haarausfall, Symptome und Ursachen
- zooplus Magazin (tierärztlich geprüft), Fellwechsel-Dauer sechs bis acht Wochen, Tageslicht-Steuerung
- docmorris Ratgeber, Fellwechsel Frühjahr und Herbst, ganzjähriges Haaren bei Wohnungshunden