Solothurn: Wandern, Wasser und mehr
Du planst einen Ausflug nach Solothurn mit deinem Hund? Der Kanton zwischen Jura und Aare bietet mehr als Standard-Wanderwege. Von Wasserstellen wo dein Hund schwimmen darf bis zu Kulturrouten mit überraschend entspannten Café-Wirten.
Wo kann mein Hund in Solothurn frei baden?
Die Aare hat entlang Solothurn mehrere Hundebadestellen – aber nicht überall ist es erlaubt. Am Landungsplatz beim Restaurant Kreuzen darfst du deinen Hund ins Wasser lassen. Parkplatz kostet hier 2 CHF pro Stunde. In der Verenaschlucht gibt es kleine Bachstellen wo Hunde trinken können, aber das Baden ist nicht gestattet.
Beim Naturschutzgebiet Altreu gilt von März bis Juli Leinenpflicht wegen der Brutvögel. Ausserhalb dieser Zeit darf dein Hund an der Aare planschen – die Einheimischen nutzen den Spot unterhalb der Holzbrücke.
Welche Wanderwege sind wirklich hundefreundlich?
Der Weissenstein ist ein Klassiker – aber die Seilbahn nimmt Hunde nur in Transportboxen mit. Besser: der Aufstieg zu Fuss vom Parkplatz Oberdorf (kostenlos). Oben angekommen findest du beim Restaurant Weissenstein eine Wasserschale und schattige Plätze.
Am Balmberg läufst du auf breiten Wanderwegen ohne Absturzgefahr. Der Rundweg dauert etwa zwei Stunden, hat drei Rastplätze mit Bänken und einen Brunnen bei der Bergstation. Hier gilt keine Leinenpflicht ausser im Weidegebiet ab Mitte Mai.
Funktioniert Sightseeing in der Altstadt mit Hund?
Die Solothurner Altstadt ist kompakter als du denkst. Vom Zeitglockenturm bis zur St. Ursen-Kathedrale sind es fünf Gehminuten – perfekt für einen Stadtrundgang mit Hund. Das Café Zum Bären hat einen Aussenbereich wo Hunde willkommen sind, und die Wirtin stellt ungefragt einen Wassernapf hin.
Bei der Kunst-Tour durch die Stadt: Die Skulpturen stehen meist auf Plätzen wo dein Hund Raum hat. Aber Achtung bei der Madonna im Kloster Mariastein – hier ist der Innenhof für Hunde gesperrt. Die Waldwege drumherum sind jedoch frei zugänglich.
Was muss ich bei den Naturschutzgebieten beachten?
Grenchner Witi hat strenge Leinenpflicht von April bis Juli wegen der Bodenbrüter. Ausserhalb dieser Zeit kannst du deinen Hund laufen lassen – aber die Wege sind teilweise sumpfig nach Regen.
Die Dinosaurierspuren in Lommiswil liegen in einem eingezäunten Bereich. Hunde sind erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben. Der Spaziergang dauert nur 20 Minuten, lohnt sich aber als Zwischenstopp wenn du in der Gegend wanderst.
Lohnt sich Solothurn auch bei schlechtem Wetter?
Die Verenaschlucht bleibt auch bei leichtem Regen begehbar – die Felswände schützen vor dem Gröbsten. Bei Sturm oder starkem Regen solltest du wegen Steinschlaggefahr darauf verzichten.
Als Schlechtwetter-Alternative bietet sich die Altstadt an. Unter den Arkaden der Hauptgasse bleibst du trocken, und im Buchhandel Klapperlapapp sind Hunde ausdrücklich willkommen – falls du eine Regenpause brauchst.
Ist Solothurn für Welpen geeignet?
Die Altstadtrunde ist perfekt für junge Hunde – kurze Distanzen, viele Pausen möglich. Die Bergtouren sind erst ab dem sechsten Monat empfehlenswert.
Wo finde ich in Solothurn einen Tierarzt?
Die Kleintierpraxis Dr. Müller an der Bielstrasse hat auch am Wochenende einen Notdienst. Telefonnummer findest du am Praxisschild.
Gibt es spezielle Hundewanderwege in Solothurn?
Einen offiziellen Hundewanderweg gibt es nicht, aber der Aare-Weg von Altreu bis Luterbach ist hundefreundlich markiert – mit Hinweisen zu Badestellen und Wasserspendern.
Was kostet Parken bei den Ausflugszielen?
Weissenstein Parkplatz: kostenlos. Verenaschlucht: 2 CHF für 4 Stunden. Altstadt Solothurn: erste Stunde gratis in der Kronengarage, dann 2 CHF pro Stunde.
Sind die Restaurants wirklich hundefreundlich?
Das Restaurant Weissenstein hat einen separaten Hundebereich auf der Terrasse. In der Altstadt akzeptieren 80% der Lokale Hunde im Aussenbereich – frag vorher nach, spart Diskussionen.