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Welche Ratschläge bietet rundum.dog für die Ernährung von Hunden?

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Welche Ratschläge bietet rundum.dog für die Ernährung von Hunden?
Definition

Hundeernährung umfasst die bedarfsgerechte Versorgung von Hunden mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen über die tägliche Futterration.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe braucht ein Hund täglich?
  2. Wie berechnet man die richtige Futtermenge?
  3. Was unterscheidet BARF von Fertigfutter?
  4. Welche Lebensmittel sind für Hunde gefährlich?
  5. Wie ändert sich der Nährstoffbedarf im Alter?

Hundeernährung umfasst die bedarfsgerechte Versorgung von Hunden mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen über die tägliche Futterration. Eine ausgewogene Ernährung verhindert Mangelerscheinungen und ernährungsbedingte Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes oder Gelenkprobleme.

Der Energiebedarf variiert stark: Ein 20-Kilogramm-Hund mit mittlerer Aktivität braucht etwa 1.200 Kilokalorien täglich – ein 5-Kilogramm-Hund nur 400. Diese Zahlen gelten als Richtwerte, denn Stoffwechsel und Aktivitätslevel schwanken individuell erheblich.

Welche Nährstoffe braucht ein Hund täglich?

Protein bildet das Fundament: Mindestens 18% der Trockensubstanz bei erwachsenen Hunden, 22% bei Welpen. Hochwertiges Protein stammt aus Fleisch, Fisch oder Eiern – pflanzliche Proteine allein decken den Bedarf nicht.

Fett liefert Energie und essenzielle Fettsäuren. Der Mindestanteil liegt bei 5% der Trockensubstanz, optimal sind 10-15%. Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl unterstützen Haut, Fell und Immunsystem – ein mittelgroßer Hund profitiert von einem Teelöffel Lachsöl pro Tag.

Kohlenhydrate sind nicht essentiell, aber praktisch als Energielieferant. Gut verdaulich sind gekochte Kartoffeln oder Reis. Rohes Getreide belastet die Verdauung.

Wie berechnet man die richtige Futtermenge?

Die Grundformel: Körpergewicht hoch 0,75 mal 132 ergibt den Tagesbedarf in Kilokalorien für einen ruhigen Hund. Aktive Hunde brauchen das 1,5- bis 2-fache.

Beispiel für einen 15-Kilogramm-Hund: 15^0,75 × 132 = 950 Kilokalorien. Bei hoher Aktivität steigt der Bedarf auf 1.400-1.900 Kilokalorien.

Fertigfutter-Dosierung orientiert sich an den Herstellerangaben, aber: Immer am Hund kontrollieren. Rippen sollten fühlbar, aber nicht sichtbar sein. Eine Gewichtszunahme von mehr als 10% über Idealgewicht gilt als Übergewicht.

Was unterscheidet BARF von Fertigfutter?

BARF (Biologisch Artgerechte Rohfütterung) basiert auf rohem Fleisch, Knochen und Gemüse. Die Zusammensetzung: 70-80% tierische Komponenten, 20-30% pflanzliche.

Der Aufwand ist erheblich höher als bei Fertigfutter. Nährstoffanalysen zeigen: Selbst zusammengestellte BARF-Rationen haben häufiger Mängel an Kalzium, Zink oder Vitamin D als hochwertiges Fertigfutter.

Fertigfutter durchläuft Qualitätskontrollen und Nährstoffanalysen. Premium-Produkte erfüllen die AAFCO-Standards (Association of American Feed Control Officials) und gewährleisten eine vollständige Nährstoffversorgung.

Welche Lebensmittel sind für Hunde gefährlich?

Schokolade enthält Theobromin, das Hunde schlecht abbauen können. Bereits 20 Gramm Zartbitterschokolade können bei einem 10-Kilogramm-Hund Vergiftungssymptome auslösen.

Weintrauben und Rosinen verursachen bei manchen Hunden Nierenversagen – schon kleine Mengen sind riskant. Die toxische Dosis ist unbekannt, deshalb kompletter Verzicht.

Zwiebeln und Knoblauch zerstören rote Blutkörperchen. Die kritische Menge liegt bei etwa 5 Gramm Zwiebel pro Kilogramm Körpergewicht.

Wie ändert sich der Nährstoffbedarf im Alter?

Ab etwa 7 Jahren sinkt der Energiebedarf um 10-20%, da die Aktivität nachlässt. Gleichzeitig steigt der Proteinbedarf leicht, um Muskelmasse zu erhalten.

Gelenkunterstützende Nährstoffe gewinnen an Bedeutung: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, Glucosamin und Chondroitin können Knorpel stabilisieren.

Verdauung wird empfindlicher. Kleinere, häufigere Mahlzeiten entlasten den Magen-Darm-Trakt. Zwei bis drei Portionen täglich statt einer großen.