Süsskartoffeln
Süßkartoffeln sind ein nährstoffreiches Wurzelgemüse, das gekocht und ungewürzt eine sichere Ergänzung zur Hundeernährung darstellt.
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Süsskartoffeln sind ein nährstoffreiches Wurzelgemüse, das gekocht und ungewürzt eine sichere Ergänzung zur Hundeernährung darstellt.
Du erkennst sie an der charakteristischen orange-rötlichen Farbe und dem süsslichen Geschmack. Im Gegensatz zur weissen Kartoffel gehört die Süsskartoffel botanisch zu den Windengewächsen und enthält deutlich mehr Vitamin A.
Welche Nährstoffe stecken in Süsskartoffeln?
Eine 100 Gramm gekochte Süsskartoffel liefert etwa 20 mg Beta-Carotin – das entspricht dem zehnfachen einer normalen Kartoffel.
Der Ballaststoffgehalt liegt bei 3 Gramm pro 100 Gramm, was die Verdauung fördert ohne zu belasten. Kalium unterstützt die Herzfunktion mit 230 mg pro Portion. Vitamin B6 hilft beim Aminosäurestoffwechsel – besonders relevant für aktive Hunde.
Der natürliche Zuckergehalt beträgt etwa 4,2 Gramm pro 100 Gramm. Zum Vergleich: Karotten enthalten 4,7 Gramm, Äpfel sogar 10 Gramm.
Wie bereite ich Süsskartoffeln für meinen Hund zu?
Koche die Süsskartoffel 15-20 Minuten, bis sie sich leicht mit der Gabel einstechen lässt.
Die Schale kannst du dran lassen – sie enthält zusätzliche Ballaststoffe. Bei empfindlichen Hunden oder Welpen unter vier Monaten entfernst du sie besser. Schneide die abgekühlte Süsskartoffel in mundgerechte Würfel.
Vermeide jede Form von Gewürzen, Salz oder Öl. Diese Zusätze belasten die Hundeniere unnötig und können Magenverstimmungen auslösen.
Wie viel Süsskartoffel darf mein Hund fressen?
Ein 10-Kilogramm-Hund verträgt etwa zwei Esslöffel gekochte Süsskartoffel als gelegentliche Ergänzung.
Die Faustregel: Maximal 10% der täglichen Kalorienmenge sollten aus Leckerlis stammen. Bei einem 25-Kilogramm-Hund wären das etwa vier Esslöffel Süsskartoffel. Grössere Mengen können zu weichem Kot führen, da der Ballaststoffgehalt die Verdauung beschleunigt.
Führe Süsskartoffeln schrittweise ein. Beginne mit einem Teelöffel und beobachte 24 Stunden lang den Kot deines Hundes.
Wann sind Süsskartoffeln problematisch?
Bei Hunden mit Diabetes können Süsskartoffeln den Blutzucker stärker beeinflussen als andere Gemüsesorten.
Der glykämische Index liegt bei etwa 54 – niedriger als bei weissen Kartoffeln (78), aber höher als bei Brokkoli (15). Übergewichtige Hunde sollten Süsskartoffeln nur in sehr kleinen Mengen bekommen, da 100 Gramm etwa 86 Kalorien liefern.
Rohe Süsskartoffeln sind schwer verdaulich und können Bauchschmerzen verursachen. Das liegt an der Stärkestruktur, die erst durch Hitze aufgeschlossen wird.
Sind Süsskartoffeln besser als normale Kartoffeln?
Süsskartoffeln enthalten etwa dreimal mehr Beta-Carotin als weisse Kartoffeln.
Der Vitamin-C-Gehalt ist mit 2,4 mg pro 100 Gramm niedriger als bei normalen Kartoffeln (19 mg). Beide Kartoffelsorten sind gekocht ungefährlich für Hunde. Normale Kartoffeln enthalten allerdings Solanin in grünen Stellen – Süsskartoffeln nicht.
Als Kohlenhydratquelle im Hundefutter eignen sich beide gleich gut. Süsskartoffeln haben den Vorteil des höheren Ballaststoffgehalts, normale Kartoffeln punkten mit mehr Vitamin C.
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