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Reis

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Reis
Definition

Reis ist eine sichere Kohlenhydratquelle für Hunde und wird besonders bei Verdauungsproblemen als Schonkost eingesetzt.

Inhalt
  1. Warum bekommen Hunde bei Durchfall Reis?
  2. Wie viel Reis darf ein Hund täglich fressen?
  3. Welche Reissorte ist für Hunde am besten?
  4. Darf man Reis mit Salz oder Gewürzen kochen?
  5. Können diabetische Hunde Reis fressen?
  6. Gibt es Hunde die allergisch auf Reis reagieren?

Reis ist eine sichere Kohlenhydratquelle für Hunde und wird besonders bei Verdauungsproblemen als Schonkost eingesetzt. Weißer Reis ist leichter verdaulich als brauner Reis, beide Sorten sind für gesunde Hunde unbedenklich.

Warum bekommen Hunde bei Durchfall Reis?

Weißer Reis bindet überschüssige Flüssigkeit im Darm und festigt den Stuhl. Seine schleimbildenden Eigenschaften beruhigen gereizte Magen-Darm-Schleimhäute. Bei akutem Durchfall gibst du deinem Hund 12-24 Stunden nur gekochten weißen Reis mit etwas gekochtem Hühnchen ohne Haut.

Die Stärke im Reis wird langsam freigesetzt und belastet den Verdauungstrakt weniger als andere Kohlenhydrate. Deshalb empfehlen Tierärzte Reis-Hühnchen-Diäten nach Magen-Darm-Infekten.

Wie viel Reis darf ein Hund täglich fressen?

Die sichere Tagesmenge liegt bei 2-4 Gramm gekochtem Reis pro Kilogramm Körpergewicht. Ein 20-kg-Hund bekommt also maximal 80 Gramm gekochten Reis täglich – das entspricht etwa 3-4 Esslöffeln.

Bei Schonkost nach Durchfall darfst du diese Menge kurzfristig verdoppeln. Für einen 10-kg-Hund wären das dann 80 Gramm gekochter Reis, aufgeteilt auf 2-3 Mahlzeiten. Länger als eine Woche solltest du nicht nur Reis und Hühnchen füttern.

Welche Reissorte ist für Hunde am besten?

Weißer Reis ist bei akuten Magenproblemen die beste Wahl, weil er fast keine Ballaststoffe enthält und den Darm nicht zusätzlich reizt. Für die normale Fütterung ist brauner Reis hochwertiger – er liefert B-Vitamine und Mineralien, die beim Schälen des weißen Reis verloren gehen.

Parboiled Reis ist ein Kompromiss: Er behält mehr Nährstoffe als weißer Reis, bleibt aber gut verdaulich. Wildreis ist kein echter Reis, sondern ein Gras – er ist schwerer verdaulich und nur für gesunde Hunde geeignet.

Darf man Reis mit Salz oder Gewürzen kochen?

Nein, Hunde bekommen immer ungewürzten Reis in reinem Wasser gekocht. Salz belastet die Nieren, Gewürze können Magenreizungen verstärken. Auch Brühwürfel sind tabu – sie enthalten oft Zwiebelpulver, das für Hunde giftig ist.

Wenn der Reis fade schmeckt, mischst du etwas gekochtes Hühnchen oder mageres Rindfleisch unter. Bei Schonkost bleibt das Fleisch ungefettet und ungewürzt.

Können diabetische Hunde Reis fressen?

Reis lässt den Blutzucker ansteigen, deshalb brauchen diabetische Hunde angepasste Mengen. Weißer Reis wirkt stärker auf den Blutzucker als brauner Reis. Die genaue Menge hängt vom Insulinplan ab – das besprichst du mit deinem Tierarzt.

Bei gut eingestelltem Diabetes sind 1-2 Gramm gekochter brauner Reis pro Kilogramm Körpergewicht meist unbedenklich. Das wären für einen 15-kg-Hund maximal 30 Gramm – etwa ein gehäufter Esslöffel.

Gibt es Hunde die allergisch auf Reis reagieren?

Reis-Allergien sind bei Hunden sehr selten, kommen aber vor. Symptome sind Juckreiz, Hautausschlag oder Durchfall nach dem Fressen. Dann meidest du Reis komplett und weichst auf Kartoffeln oder Süßkartoffeln aus.

Manche Hunde vertragen bestimmte Reissorten nicht. Wenn dein Hund auf weißen Reis mit Blähungen reagiert, probiere braunen Reis – oder umgekehrt.