Pferdefleisch
Pferdefleisch ist eine Fleischsorte, die aufgrund ihres hohen Proteingehalts und geringen Fettanteils als Hundefutter geeignet ist.
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Pferdefleisch ist eine Fleischsorte, die aufgrund ihres hohen Proteingehalts und geringen Fettanteils als Hundefutter geeignet ist.
Welche Nährstoffe enthält Pferdefleisch?
100 Gramm rohes Pferdefleisch liefern etwa 21 Gramm Protein bei nur 2-3 Gramm Fett. Der Eisengehalt liegt mit 3,5 mg deutlich über dem von Rind (2,6 mg) oder Huhn (0,7 mg). Diese Werte machen es zu einer mageren Proteinquelle – allerdings sind die Unterschiede zu anderen Fleischsorten weniger dramatisch als oft behauptet.
Vitamin B12 ist mit 2,5 µg pro 100g gut vertreten. Zink liegt bei etwa 3 mg, Phosphor bei 200 mg. Das sind solide Werte, aber keine Alleinstellungsmerkmale.
Ist Pferdefleisch wirklich hypoallergen?
„Hypoallergen“ bedeutet bei Hundefutter meist: seltener gefüttert, daher weniger Sensibilisierungen. Pferdefleisch gilt als Ausweichprotein für Hunde mit bestätigten Allergien gegen Rind, Huhn oder Lamm. Die Studienlage zu echten allergischen Reaktionen auf Pferdefleisch ist dünn.
Ein Hund mit Futtermittelallergie braucht eine Ausschlussdiät über 8-12 Wochen. Pferdefleisch kann dabei helfen – ist aber keine Garantie gegen neue Allergien.
Wo bekommt man Pferdefleisch für Hunde?
In Deutschland ist Pferdefleisch für den menschlichen Verzehr zugelassen und wird hauptsächlich in spezialisierten Metzgereien verkauft. Online-Shops für Hundefutter bieten es gefroren an, meist zu 8-15 Euro pro Kilogramm.
Die Verfügbarkeit schwankt regional stark. In Österreich und der Schweiz gelten ähnliche Regelungen, aber das Angebot ist noch begrenzter.
Wie füttere ich Pferdefleisch richtig?
Roh oder gekocht – beides funktioniert. Bei roher Fütterung die gleichen Hygieneregeln wie bei anderem Fleisch: frisch verarbeiten, kühl lagern, saubere Schneidebretter.
Als Faustregel: 2-3% des Körpergewichts deines Hundes pro Tag, wenn Pferdefleisch die Hauptproteinquelle ist. Bei einem 20kg-Hund wären das 400-600g täglich. Meist wird es aber nur als Ergänzung oder bei Allergien eingesetzt.
Was spricht gegen Pferdefleisch?
Der Preis liegt deutlich über Rind oder Huhn. Die Beschaffung ist aufwändiger. Geschmacklich mögen es nicht alle Hunde – manche reagieren zunächst skeptisch auf die ungewohnte Fleischsorte.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht bietet es keine Vorteile, die nicht auch andere magere Fleischsorten liefern würden. Der Hauptnutzen liegt in der Seltenheit bei Futtermittelallergien.
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