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Löwenzahnblätter

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Löwenzahnblätter
Definition

Löwenzahnblätter sind junge Blätter der Pusteblume (Taraxacum officinale), die durch hohe Konzentrationen an Kalium, Vitamin A und Inulin eine milde harntreibende Wirkung bei Hunden entfalten.

Inhalt
  1. Welche Wirkung haben Löwenzahnblätter bei Hunden?
  2. Wie viel Löwenzahn darf ein Hund bekommen?
  3. Was passiert bei einer Überdosierung?
  4. Wo sammle ich sichere Löwenzahnblätter?

Löwenzahnblätter sind junge Blätter der Pusteblume (Taraxacum officinale), die durch hohe Konzentrationen an Kalium, Vitamin A und Inulin eine milde harntreibende Wirkung bei Hunden entfalten.

Welche Wirkung haben Löwenzahnblätter bei Hunden?

Die Blätter enthalten Sesquiterpenlactone – Bitterstoffe, die den typischen Geschmack verursachen. Sie regen die Nierentätigkeit an, ohne dabei Kalium auszuschwemmen. Ein 20-Kilo-Hund kann dadurch innerhalb von zwei Stunden deutlich mehr urinieren.

Der Vitamin-K-Gehalt ist bemerkenswert hoch: 100 Gramm frische Blätter enthalten etwa 400 Mikrogramm Vitamin K. Das ist das Dreifache des Tagesbedarfs eines mittelgrossen Hundes.

Wie viel Löwenzahn darf ein Hund bekommen?

Als Faustregel gilt: maximal 1 Gramm getrocknete oder 5 Gramm frische Blätter pro Kilogramm Körpergewicht. Ein 15-Kilo-Hund erhält also höchstens 75 Gramm frische Blätter – das entspricht etwa einer Handvoll.

Bei getrockneten Blättern reichen 15 Gramm für denselben Hund. Die Konzentration der Wirkstoffe liegt beim Trocknen um das Fünffache höher.

Was passiert bei einer Überdosierung?

Zu viel Löwenzahn führt zu weichem Kot oder Durchfall. Die harntreibende Wirkung verstärkt sich so deutlich, dass der Hund alle 30 Minuten rausmuss. Die Symptome klingen ab, sobald du die Gabe stoppst.

Hunde mit Nierenerkrankungen oder Herzproblemen sollten keinen Löwenzahn erhalten. Die zusätzliche Nierenbelastung kann bestehende Probleme verschärfen.

Wo sammle ich sichere Löwenzahnblätter?

Meide Blätter von Strassenrändern, gedüngten Wiesen oder Hundeauslaufgebieten. Ideal sind abgelegene Waldlichtungen oder der eigene Garten ohne Dünger.

Junge Blätter vor der Blüte schmecken weniger bitter. Nach der Blüte steigt der Bitterstoffgehalt – für empfindliche Hunde werden die Blätter dann kaum noch verträglich.