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Lignin

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Lignin
Inhalt
  1. Warum Lignin trotz Unverdaulichkeit nützlich ist
  2. Lignin-Quellen im Hundefutter
  3. Wann zu viel Lignin schadet

Lignin ist ein unverdaulicher Ballaststoff aus Pflanzenzellwänden, der als strukturgebender Bestandteil in holzigen Pflanzenteilen vorkommt. Im Gegensatz zu Zellulose kann kein Säugetier, auch dein Hund nicht, Lignin enzymatisch spalten.

Warum Lignin trotz Unverdaulichkeit nützlich ist

Der Ballaststoff passiert den Hundedarm weitgehend unverändert und erhöht dabei das Kotvolumen, was die Darmmuskulatur dehnt und die Darmbewegung anregt. Das erklärt, warum Hunde nach getreidereichen Mahlzeiten oft kompaktere Haufen hinterlassen.

Anders als lösliche Ballaststoffe fermentiert Lignin kaum im Dickdarm.

Lignin-Quellen im Hundefutter

Kommerzielle Futter enthalten Lignin hauptsächlich über Getreideschalen und Rübenschnitzel. Deshalb finden sich diese Zutaten oft in Diätfuttern für übergewichtige Hunde.

Gemüse trägt weniger bei. Die fasrigen Stränge, die beim Kauen zwischen den Zähnen hängen bleiben, bestehen grösstenteils aus diesem Ballaststoff.

Wann zu viel Lignin schadet

Bei Welpen und kranken Tieren sollte der Ligninanteil niedrig bleiben, da die verlangsamte Verdauung die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen kann.