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Kieselsäuren

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Kieselsäuren
Definition

Kieselsäure (Siliziumdioxid) ist ein Spurenelement, das bei Hunden die Bildung von Bindegewebe unterstützt und dadurch Haut, Fell und Krallen stabilisiert.

Inhalt
  1. Welche Funktionen hat Kieselsäure im Hundekörper?
  2. In welchen Futterquellen steckt natürliche Kieselsäure?
  3. Wann ist eine zusätzliche Kieselsäure-Gabe sinnvoll?

Kieselsäure (Siliziumdioxid) ist ein Spurenelement, das bei Hunden die Bildung von Bindegewebe unterstützt und dadurch Haut, Fell und Krallen stabilisiert.

Bei gesunden Hunden ist ein Mangel selten – die meisten nehmen genügend über ihr normales Futter auf. Problematisch wird es erst bei sehr einseitiger Ernährung oder wenn Hunde ausschliesslich hochverarbeitete Trockenfutter ohne natürliche Zutaten bekommen.

Welche Funktionen hat Kieselsäure im Hundekörper?

Silizium ist Baustein für Kollagen und Elastin – die beiden Proteine, die Bindegewebe elastisch halten. Ein Hund mit ausreichender Kieselsäure-Versorgung hat festere Haut, die weniger zu Rissen neigt.

Das Fell wird dichter und glänzender, weil die Haarwurzeln besser verankert sind. Krallen werden härter und splittern weniger schnell ab.

Knochen profitieren ebenfalls: Kieselsäure lagert sich in die Knochenmatrix ein und macht sie widerstandsfähiger gegen Brüche.

In welchen Futterquellen steckt natürliche Kieselsäure?

Grünes Blattgemüse führt die Liste an: Spinat, Mangold und Grünkohl enthalten 10-15 mg Silizium pro 100g. Gurken liefern etwa 8 mg pro 100g.

Haferflocken sind mit 4-6 mg pro 100g eine gute Quelle, die viele Hundebesitzer regelmäßig füttern. Vollkorngetreide generell enthält mehr Kieselsäure als geschälte Varianten.

Brennnessel und Ackerschachtelhalm haben sehr hohe Gehalte (20-40 mg/100g), werden aber nur in kleinen Mengen als Zusatz gefüttert.

Wann ist eine zusätzliche Kieselsäure-Gabe sinnvoll?

Bei Hunden mit dünnem, brüchigem Fell oder weichen Krallen kann eine gezielte Ergänzung helfen. Meistens zeigt sich eine Verbesserung nach 6-8 Wochen regelmäßiger Gabe.

Alte Hunde haben einen etwas höheren Bedarf, weil die Kollagenproduktion nachlässt. Hier kann Kieselsäure die Hautelastizität länger erhalten.

Eine Überdosierung ist praktisch unmöglich – überschüssiges Silizium wird über die Nieren ausgeschieden. Trotzdem solltest du bei längerfristiger Ergänzung den Tierarzt informieren.