Kieselsäuren
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Kieselsäure (Siliziumdioxid) ist ein Spurenelement, das bei Hunden die Bildung von Bindegewebe unterstützt und dadurch Haut, Fell und Krallen stabilisiert. Bei gesunden Hunden ist ein Mangel selten, die meisten nehmen genügend über ihr normales Futter auf. Problematisch wird es bei sehr einseitiger Ernährung oder wenn Hunde ausschliesslich hochverarbeitetes Trockenfutter ohne natürliche Zutaten bekommen.
Welche Funktionen hat Kieselsäure im Hundekörper?
Silizium ist Baustein für Kollagen und Elastin. Das sind die beiden Proteine, die das Bindegewebe elastisch halten. Ein Hund mit ausreichender Kieselsäure-Versorgung hat festere Haut, die weniger zu Rissen neigt.
Das Fell wird dichter und glänzender, weil die Haarwurzeln besser verankert sind. Krallen werden härter und splittern weniger schnell ab.
Die Knochen profitieren ebenfalls, denn Kieselsäure lagert sich in die Knochenmatrix ein und macht sie widerstandsfähiger gegen Brüche.
Wann ist eine zusätzliche Kieselsäure-Gabe sinnvoll?
Bei Hunden mit dünnem, brüchigem Fell oder weichen Krallen kann eine gezielte Ergänzung helfen.
Alte Hunde haben einen etwas höheren Bedarf, weil die Kollagenproduktion nachlässt. Hier kann Kieselsäure die Hautelastizität länger erhalten.
Eine Überdosierung ist praktisch unmöglich. Überschüssiges Silizium wird über die Nieren ausgeschieden.
Trotzdem solltest du bei längerfristiger Ergänzung den Tierarzt informieren.
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