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Kabeljau

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Kabeljau
Definition

Kabeljau ist ein magerer Meeresfisch mit hohem Proteingehalt, der für Hunde gut verträglich und nährstoffreich ist.

Inhalt
  1. Warum ist Kabeljau besonders wertvoll für Hunde?
  2. Wie viel Kabeljau darf mein Hund pro Tag?
  3. Was passiert bei rohem Kabeljau?
  4. Welche Teile des Kabeljau sind problemlos?
  5. Woran erkenne ich eine Unverträglichkeit?
  6. Ist Kabeljau aus der Dose geeignet?

Kabeljau ist ein magerer Meeresfisch mit hohem Proteingehalt, der für Hunde gut verträglich und nährstoffreich ist.

Warum ist Kabeljau besonders wertvoll für Hunde?

Der niedrige Fettanteil macht Kabeljau zum idealen Protein für übergewichtige oder magensensible Hunde. 100 Gramm gekochter Kabeljau liefern etwa 20 Gramm Protein bei nur 0,7 Gramm Fett – ein Verhältnis, das sonst kaum ein Fleisch erreicht.

Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA wirken nachweislich entzündungshemmend. Eine Studie der Universität Pennsylvania zeigte 2018, dass Hunde mit Gelenkproblemen bereits nach acht Wochen täglicher Omega-3-Gabe weniger Lahmheit zeigten.

Wie viel Kabeljau darf mein Hund pro Tag?

Die sichere Menge liegt bei 2-3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, maximal zweimal pro Woche.

Ein 20-Kilo-Hund darf also 40-60 Gramm gekochten Kabeljau bekommen. Bei einem 5-Kilo-Hund reichen 10-15 Gramm. Diese Portionen ersetzen einen Teil der gewohnten Proteinquelle – zusätzlich zur normalen Ration wäre es zu viel.

Was passiert bei rohem Kabeljau?

Roher Kabeljau kann Anisakis-Würmer enthalten – Parasiten, die beim Hund Erbrechen und Darmentzündungen auslösen.

Beim Kochen sterben diese Parasiten ab. Dämpfen bei 80 Grad für 5 Minuten reicht aus. Einfrieren tötet Anisakis nicht zuverlässig ab – deshalb ist Erhitzen die einzige sichere Methode.

Welche Teile des Kabeljau sind problemlos?

Filet ohne Haut ist am sichersten. Die Gräten von Kabeljau sind weich, können aber bei hastig fressenden Hunden trotzdem im Hals stecken bleiben.

Die Leber von Kabeljau enthält extrem viel Vitamin A – für Hunde giftig in größeren Mengen. Ein Stück Leber von der Größe einer Walnuss kann bei einem 10-Kilo-Hund bereits Vergiftungserscheinungen auslösen.

Woran erkenne ich eine Unverträglichkeit?

Weicher Kot oder Durchfall in den ersten 24 Stunden nach der Fischfütterung deuten auf eine Unverträglichkeit hin.

Anders als bei Fleisch-Allergien zeigen sich Fisch-Unverträglichkeiten meist im Verdauungstrakt, nicht an der Haut. Die Symptome verschwinden normalerweise innerhalb von zwei Tagen, wenn der Hund wieder sein gewohntes Futter bekommt.

Ist Kabeljau aus der Dose geeignet?

Kabeljau in Öl oder Salzlake ist für Hunde ungeeignet – der Salzgehalt kann Nierenprobleme verstärken.

Kabeljau in eigenem Saft oder Wasser ohne Zusatzstoffe funktioniert. Vor dem Füttern die Flüssigkeit abgießen und den Fisch kurz unter kaltem Wasser abspülen, um Restflüssigkeit zu entfernen.