JAD-Dogs
JAD-Dogs ist eine Hundesportart, die 2010 von Mica Köppel entwickelt wurde und die Disziplinen Agility, Longieren und Dogdance kombiniert.
Inhalt
JAD-Dogs ist eine Hundesportart, die 2010 von Mica Köppel entwickelt wurde und seit 2017 kontinuierlich weiterentwickelt wird. Sie kombiniert drei Disziplinen: Agility, Longieren und Dogdance. Hund und Halter arbeiten dabei sowohl an körperlicher Fitness als auch an geistiger Auslastung.
Aufbau und Durchführung
Bei JAD-Dogs wird ein Longierkreis aus Agility-Geräten aufgebaut. Der Hund longiert durch diesen Kreis und führt dabei bestimmte Tricks und Übungen aus. Es gibt keine festen Vorgaben zur Auswahl der Agility-Geräte – mit Ausnahme von Slalom und Kontaktzonen-Geräten, die ausgeschlossen sind. Auch die Höhe der Hürden lässt sich flexibel anpassen. Dadurch können die Übungen individuell auf den Hund zugeschnitten werden.
Spezielle JAD-Dogs Geräte
Neben klassischen Agility-Geräten kommen eigens entwickelte JAD-Dogs-Geräte zum Einsatz: Bodentargets, Pylone, Trabstangen, Hocker und Tribünen. Diese können sowohl im als auch ausserhalb des Longierkreises aufgestellt werden und erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten.
Musikalische Begleitung und Kreativität
Die Teams wählen ihre eigene Musik, zu der sie ihre Vorführung gestalten. Der Hund longiert im Kreis oder führt Tricks und Bewegungen im oder ausserhalb des Kreises aus. Anders als beim Dogdance liegt der Fokus nicht auf perfekt choreografierten Tanzschritten, sondern auf kreativer Gestaltung und der Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter.
Solange die Übungen dem Hund nicht schaden, gibt es kaum Einschränkungen. Die Teilnehmer können ihre eigenen Ideen einbringen und die Vorführung nach ihren Vorstellungen gestalten.
Für welche Hunde eignet sich JAD-Dogs?
JAD-Dogs ist für Hunde aller Rassen und Altersgruppen geeignet. Die Übungen lassen sich so anpassen, dass auch Hunde mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen können. Die Sportart fördert die Distanzarbeit und stärkt die Kommunikation zwischen Hund und Halter. Da keine festen Parcours gelernt werden müssen, ist der Einstieg niederschwellig.
Für den Menschen bedeutet JAD-Dogs weniger Laufarbeit als klassisches Agility, was die Sportart auch für weniger mobile Personen zugänglich macht. Der Wechsel zwischen bewegungsintensiven und ruhigeren Elementen sorgt für ein ausgewogenes Training.
JAD-Dogs kann parallel zu anderen Hundesportarten wie Agility trainiert werden, da ähnliche Geräte und Übungen genutzt werden. Die Sportart bietet sowohl geistige als auch körperliche Auslastung und nutzt die natürlichen Triebe des Hundes zur Motivation.
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