Erbsen
Erbsen sind ein proteinreiches Gemüse, das Hunde in moderaten Mengen fressen dürfen und das bei richtiger Dosierung ihre Ernährung sinnvoll ergänzen kann.
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Erbsen sind ein proteinreiches Gemüse, das Hunde in moderaten Mengen fressen dürfen und das bei richtiger Dosierung ihre Ernährung sinnvoll ergänzen kann. Im Gegensatz zu Karotten oder Kürbis enthalten Erbsen deutlich mehr Eiweiss, was sie zu einem pflanzlichen Proteinlieferant macht.
Welche Nährstoffe liefern Erbsen meinem Hund?
100 Gramm Erbsen enthalten etwa 81 Kilokalorien und liefern deinem Hund Vitamin A für die Augengesundheit, B-Vitamine für den Energiestoffwechsel und Kalium für die Herzfunktion. Der Ballaststoffgehalt liegt bei rund 5 Gramm pro 100 Gramm.
Besonders der hohe Proteingehalt unterscheidet Erbsen von anderen hundetauglichen Gemüsesorten.
Während Brokkoli zum Beispiel nur 3 Gramm Eiweiss pro 100 Gramm hat, liefern Erbsen fast das Doppelte.
Wie viele Erbsen darf mein Hund fressen?
Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht: Für einen 10-Kilogramm-Hund sind 15-20 Gramm Erbsen pro Tag angemessen, für einen 20-Kilogramm-Hund entsprechend 30-40 Gramm.
Das sind etwa 2-3 Esslöffel für kleinere Hunde.
Diese Menge sollte aber nicht täglich gegeben werden. Zwei- bis dreimal pro Woche reicht aus, da grössere Mengen Blähungen verursachen können.
Wie bereite ich Erbsen richtig zu?
Gefrorene Erbsen kurz in kochendem Wasser blanchieren und abkühlen lassen, das macht sie weicher und bekömmlicher. Roh sind sie schwerer verdaulich und können bei empfindlichen Hunden Magenprobleme auslösen.
Erbsen aus der Dose sind tabu: Das Salzwasser belastet die Nieren unnötig.
Wenn du die Erbse zwischen den Fingern zerdrücken kannst, ist sie weich genug für deinen Hund.
Wann sollte ich auf Erbsen verzichten?
Bei Nierenproblemen sind Erbsen problematisch, da sie Purine enthalten, die zu Harnsäure abgebaut werden. Hunde mit Niereninsuffizienz können diese Stoffwechselprodukte nicht ausreichend ausscheiden.
Auch bei Hunden mit empfindlicher Verdauung oder einer Neigung zu Blähungen solltest du vorsichtig sein und mit sehr kleinen Mengen testen.
Wie erkenne ich eine Unverträglichkeit?
Blähungen, weicher Kot oder Unruhe nach dem Fressen deuten auf eine Unverträglichkeit hin. In diesem Fall die Erbsen weglassen und bei anhaltenden Symptomen den Tierarzt aufsuchen.
Wenn dein Hund die Erbsen gerne frisst und keine Verdauungsprobleme zeigt, können sie eine Ergänzung zum normalen Futter sein, aber nie als Hauptnahrungsquelle.
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