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Amaranth-Blätter

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Amaranth-Blätter Quelle: Canva
Definition

Amaranth-Blätter sind ein oxalatreiches Blattgemüse, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen, aber nur gekocht und mit Vorsicht bei der Dosierung.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe liefern Amaranth-Blätter?
  2. Wie viele Gramm Amaranth-Blätter darf mein Hund essen?
  3. Warum müssen Amaranth-Blätter gekocht werden?
  4. Bei welchen Hunden sind Amaranth-Blätter tabu?
  5. Wie erkenne ich eine Unverträglichkeit?

Amaranth-Blätter sind ein oxalatreiches Blattgemüse, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen, aber nur gekocht und mit Vorsicht bei der Dosierung. Das südamerikanische Blattgemüse ist nährstoffreich: 100 Gramm enthalten etwa 146 μg Vitamin A.

Welche Nährstoffe liefern Amaranth-Blätter?

Die Blätter enthalten nennenswerte Mengen an Folsäure (85 μg pro 100 g) und Magnesium (55 mg pro 100 g). Das Kalzium ist allerdings durch die Oxalate schlecht verfügbar.

Der Vitamin-C-Gehalt ist für Hunde irrelevant, sie produzieren das Vitamin selbst. Interessanter ist das enthaltene Betalain, ein natürlicher Farbstoff mit antioxidativen Eigenschaften.

Wie viele Gramm Amaranth-Blätter darf mein Hund essen?

Amaranth-Blätter bleiben eine sehr kleine, gekochte Beigabe. Ein einzelnes mittelgrosses Blatt ist für die meisten Hunde schon die Obergrenze; kleine Hunde bekommen entsprechend weniger.

Alle Angaben beziehen sich auf das fertig gegarte Gemüse.

Warum müssen Amaranth-Blätter gekocht werden?

Rohe Amaranth-Blätter enthalten zu viele Oxalate, die mit Kalzium unlösliche Komplexe bilden und langfristig zu Nierensteinen führen können.

Zur Zubereitung: Die Blätter in kochendem Wasser etwa 5 bis 8 Minuten dämpfen, das Kochwasser anschliessend wegschütten – darin haben sich die gelösten Oxalate gesammelt.

Keine Gewürze, kein Salz, pur servieren.

Bei welchen Hunden sind Amaranth-Blätter tabu?

Hunde mit chronischen Nierenproblemen sollten keinerlei oxalatreiche Gemüse erhalten. Die Nieren können die Oxalate nicht effizient ausscheiden.

Auch bei Blasensteinen in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten.

Wie erkenne ich eine Unverträglichkeit?

Erste Anzeichen sind weicher Kot oder häufigerer Harndrang, die etwa 6 bis 12 Stunden nach der Fütterung auftreten. Bei empfindlichen Hunden können auch Blähungen dazukommen.

Langfristige Überdosierung zeigt sich durch vermehrtes Trinken und häufiges Urinieren – die Nieren arbeiten dann auf Hochtouren, um die Oxalate auszuscheiden.