Zwei weisse Labradore sitzen auf einer Bank. Der ältere sagt dem jüngeren: «Ach guck...» und «Der Kalle zieht gar nicht mehr so an der Leine.» Der jüngere antwortet: «Ich glaub nicht. Der Alte ist...» und dann: «... nur schneller geworden.»
Zwei weisse Labradore sitzen auf einer Bank. Der ältere sagt dem jüngeren: «Ach guck...» und «Der Kalle zieht gar nicht mehr so an der Leine.» Der jüngere antwortet: «Ich glaub nicht. Der Alte ist...» und dann: «... nur schneller geworden.»

Lasse schnackt 386

Zwei Hunde diskutieren über ihren gemeinsamen Bekannten Kalle. Was aussieht wie verbessertes Leinenverhalten, ist in Wirklichkeit nur ein Zeichen des Alters.

Zwei weisse Labradore sitzen nebeneinander auf einer Bank und beobachten den Kalle. Der ältere Hund bemerkt bewundernd, dass Kalle gar nicht mehr so an der Leine zieht – offensichtlich ein Fortschritt in der Erziehung. Der jüngere Hund durchschaut die Sache aber schnell: Kalle zieht nicht weniger, der alte Hund ist einfach langsamer geworden. Die Pointe spielt perfekt mit unserer menschlichen Neigung, Verhaltensänderungen als Erziehungserfolg zu interpretieren, während die biologische Realität eine andere ist. Im Hundealter merken wir schnell, dass die Sprinter von gestern zu gemütlichen Wanderern werden – nicht weil sie gelernt haben, sondern weil Gelenke, Ausdauer und Kraft nachlassen.

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