Lasse schnackt 182
Wenn der Hund im Gras nach Kaninchenkot schnüffelt und dies als Gourmet-Erlebnis zelebriert – eine feine Beobachtung über Hundegeschmack.
Der Cartoon zeigt zwei Hunde auf einer Wiese: Der erste schnüffelt begeistert am Boden und lobt das Gefundene als köstlich. Der zweite antwortet mit künstlerischer Spitzfindigkeit und beschreibt das Kaninchenkot als «knackige Kaninchenkötel an frischem Grün, glasiert in Morgentau» — eine Michelin-Stern-Beschreibung für etwas, das für Menschen der Inbegriff von Ekelhaft ist. Die Pointe trifft den Kern des Hundeverhaltens: Was uns widert, ist für Hunde eine legitime Nahrungsquelle oder zumindest eine reizvolle Geruchserkundung. Kotfressen (Koprophagie) ist bei Hunden normal und ein Teil ihres natürlichen Verhaltens — besonders Kaninchenkot mit seinem hohen Nährstoffgehalt hat für Hunde einen echten «Geschmackswert». Der Cartoon spielt elegant mit dieser Diskrepanz zwischen menschlichem Ekel und Hunde-Rationalität.