Weisser Labrador und kleinerer brauner Hund auf Baumstamm im Wald. Labrador sagt «Gleich wirft er bestimmt…», kleiner Hund antwortet «Ja, kannste von ausgehen…» Dann «Guter Wurf!» und «Jetzt sollen wir ihn holen.» Im letzten Panel sagt der Labrador «Den hol mal schön selber…»
Weisser Labrador und kleinerer brauner Hund auf Baumstamm im Wald. Labrador sagt «Gleich wirft er bestimmt…», kleiner Hund antwortet «Ja, kannste von ausgehen…» Dann «Guter Wurf!» und «Jetzt sollen wir ihn holen.» Im letzten Panel sagt der Labrador «Den hol mal schön selber…»

Lasse schnackt 140

Der Klassiker: Hunde verstehen sehr wohl, dass Apportieren ein Spiel ist – und nutzen das geschickt zu ihrem Vorteil.

Die Comic-Serie zeigt zwei Hunde auf einem Baumstamm im Wald, die den Halter durchschauen. Der weisse Labrador sagt voraus, dass der Halter einen Stock wirft, der kleinere Hund bestätigt das erwartungsgemäss. Nach dem Wurf loben sich die beiden selbst («Guter Wurf!»), und als es ums Apportieren geht, weigert sich der Labrador einfach: «Den hol mal schön selber…». Die Szene spielt auf ein echtes Trainings-Phänomen an: Hunde lernen schnell, dass Apportieren zwar eine etablierte Routine ist, aber keine zwingende Verpflichtung. Sie bewerten den Spass am Werfen gegen die Anstrengung des Zurückbringens ab – und entscheiden sich bewusst dafür, den Ball einfach dort liegen zu lassen. Das Verhalten ist nicht Ungehorsam, sondern strategisches Denken: Der Hund hat verstanden, dass der Halter die meiste Zeit nachgibt und selbst zum Ball läuft.

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