Hund liegt unter Papierschnipseln, die aus einem Postfach hängen, und spricht selbstkritisch: Das nächste Mal muss ich wohl wieder den Postboten verbellen.
Hund liegt unter Papierschnipseln, die aus einem Postfach hängen, und spricht selbstkritisch: Das nächste Mal muss ich wohl wieder den Postboten verbellen.

Dogtari 299

Der Hund hat sich durch die Post gemacht – und zieht jetzt die falschen Schlussfolgerungen aus seinem Zerstörungswerk.

Die Szene zeigt einen Hund, der in seiner Aufregung den Posteinwurf zerfetzt hat und nun unter einem Berg von Papierschnipseln liegt. Aus seiner Gedankenblase spricht er: «Das nächste Mal muss ich wohl wieder den Postboten verbellen.» Die Pointe liegt darin, dass der Hund sein eigenes destruktives Verhalten nicht mit der realen Bedrohung durch den Postboten verbindet — er denkt, das Verbellen hätte das Problem lösen sollen. Für Hundehalter ist das ein wiederkennbarer Moment: Trennungsangst, Überreizung oder mangelnde Impulskontrolle führen oft zu Zerstörungswut, wenn der Hund allein ist. Das Verbellen des Postboten ist eine Reaktion auf externe Reize, nicht die Ursache für später entstandene Schäden. Eine gute Erinnerung, dass Hunde nicht mit logischen Ursache-Wirkungs-Ketten rechnen wie Menschen.

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