Zwei Hunde treffen sich unter einem Baum. Der eine trinkt gerade aus einer Pfütze und erklärt seinem Gegenüber: «Diese Pfütze schmeckt sensationell, da kann Herrchen seinen Leitungswasser-Sernapf gerne selbst trinken.» Die Szene karikiert ein alltägliches Hundehalter-Phänomen: Der Hund ignoriert das frische Wasser aus der Schüssel zuhause, stürzt sich aber enthusiastisch auf jede stehende Pfütze draussen. Aus Hundesicht ist das keine Unlogik – Pfützenwasser riecht intensiver, enthält natürliche Mineralien und Informationen über die Umgebung. Es ist für Hunde schlicht interessanter als steriles Leitungswasser. Trotzdem sollten Halter darauf achten, dass der Hund nicht aus stehenden Gewässern trinkt, die Erreger enthalten können – eine kleine Flasche Wasser beim Spaziergang ist eine einfache Lösung.