Detaillierte Geruchssuche
Der Hund lernt, spezifische Gerüche gezielt zu suchen und anzuzeigen.
Ziel: Der Hund lernt, spezifische Düfte zu unterscheiden und korrekt anzuzeigen.
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Material: Zimt, getrockneter Anis oder Lavendel (ungiftige Optionen), kleine Behälter, Leckerlis
Wie trainiere ich die Geruchssuche Schritt für Schritt?
Anleitung:
- Woche 1: Einen Zimt-Behälter offen vor den Hund legen. Schnüffelt er daran, sofort „Ja“ und Leckerli. 5-10 Wiederholungen täglich.
- Woche 2: Behälter teilweise verstecken (unter einem Tuch). Bei Fund: Kommando „Such“ einführen. Hund soll sich hinsetzen oder hinlegen beim Fund.
- Woche 3: Zweiten Duft (Anis) einführen. Nur Zimt wird belohnt. Trainingszeit: 10 Minuten, 3x täglich.
- Woche 4: Verstecke komplexer gestalten – hinter Möbeln, in verschiedenen Zimmern. Anzeigekommando festigen.
Welche Anzeigeart soll mein Hund lernen?
Der Hund kann auf drei Arten anzeigen:
- Sitz: Ruhig, gut sichtbar. Für Anfänger empfohlen.
- Platz: Sehr deutlich, aber schwerer zu sehen bei niedrigen Verstecken.
- Bellen: Auf Distanz hörbar, aber kann Nachbarn stören.
Wähle eine Variante und bleibe dabei. Verschiedene Anzeigen verwirren den Hund.
Welche Düfte eignen sich für das Training?
Sichere Duftstoffe für den Einstieg:
- Zimt: Intensiv, ungiftig, leicht verfügbar
- Getrockneter Anis: Süßlich, deutlich unterscheidbar
- Lavendel: Mild, beruhigend für gestresste Hunde
Vermeide ätherische Öle in purer Form – sie können die Hundenase überreizen.
Wie erkenne ich häufige Trainingsfehler?
Zu schnelle Steigerung: Der Hund zeigt Stress oder ignoriert die Übung. Zurück zur vorherigen Schwierigkeit.
Unklare Belohnung: Du belohnst auch falsches Suchen. Nur der korrekte Fund wird belohnt – konsequent.
Überforderung: Mehr als drei verschiedene Düfte überfordern Anfänger. Mit einem Duft starten.
Tipps: Trainiere vor den Mahlzeiten – hungrige Hunde sind motivierter. Nach 10 Minuten ist die Konzentration erschöpft.
Sicherheit: Alle Düfte müssen ungiftig sein. Bei Unsicherheit beim Tierarzt nachfragen oder auf Hundetrainingsdüfte aus dem Fachhandel zurückgreifen.
Was du brauchst
Verschiedene sichere Duftstoffe (ätherische Öle, Gewürze), Versteckmöglichkeiten