Der Westiepoo ist ein liebenswerter Designerhund, der aus der Kreuzung von West Highland White Terrier (Westie) und Pudel (Toy oder Zwergpudel) entsteht. Er vereint den fröhlich-quirligen Charakter des Westies mit der Intelligenz und oft allergikerfreundlichen Fellstruktur des Pudels. Das Ergebnis ist ein kleiner, aktiver und sehr menschenbezogener Hund, der sich als Familien- und Begleithund immer grösserer Beliebtheit erfreut.

Mit einer kompakten Grösse, lebhaftem Wesen und hoher Lernbereitschaft eignet sich der Westiepoo für verschiedene Lebensstile – von der Stadtwohnung bis zum Haus mit Garten. Sein warmes, meist wenig haarendes Fell und seine freundliche, aufgeschlossene Art machen ihn zu einem idealen Gefährten für Singles, Paare, aktive Senior:innen und Familien mit älteren Kindern.

In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige über den Westiepoo: Herkunft und Geschichte, Aussehen, Charakter, Erziehung, Auslastung, Pflege, Gesundheit und seriöse Züchterwahl. So kannst du gut entscheiden, ob dieser charmante und clevere Kleinhund zu deinem Leben passt.

Herkunft und Geschichte

Der Westiepoo ist eine moderne Designerhund-Rasse, die aus der gezielten Kreuzung von West Highland White Terrier (Westie) und Pudel (Toy oder Zwergpudel) hervorgeht. Diese Kreuzungen wurden in den USA und Europa ab den 1990er-Jahren populär, als „Doodle“- und andere Hybridrassen immer gefragter wurden. Ziel war es, die freundliche, quirlige Art des Westies mit der Intelligenz und dem meist gering haarenden, lockigen Fell des Pudels zu kombinieren.

Elternrassen im Überblick:

  • West Highland White Terrier: Ein schottischer Jagdhund, der ursprünglich für die Arbeit an Fuchs und Dachs gezüchtet wurde. Er ist mutig, selbstbewusst und freundlich, mit einem robusten, wetterfesten Fell.
  • Pudel (Toy oder Zwerg): Ein hochintelligenter Apportier- und Wasserhund aus Europa, der für seine Lernfreude, freundliche Art und sein gering haarendes Fell bekannt ist.

Die Verbindung dieser beiden Rassen sollte einen kompakten, intelligenten und familienfreundlichen Begleithund hervorbringen, der robust, verspielt und pflegeleicht ist. Obwohl der Westiepoo nicht von grossen Zuchtverbänden wie FCI oder AKC anerkannt ist, achten viele seriöse Züchter:innen inzwischen auf gesundheitsgeprüfte Elterntiere und eine liebevolle, gut sozialisierte Aufzucht.

Heute ist der Westiepoo besonders in den USA, Grossbritannien und zunehmend auch in Europa geschätzt. Seine fröhliche, menschenbezogene Art, seine Anpassungsfähigkeit und sein meist pflegeleichtes Fell machen ihn zu einem beliebten Familien- und Begleithund, der sowohl in der Stadt als auch auf dem Land gut zurechtkommt.

Aussehen & Größe

Der Westiepoo ist ein kompakter, gut proportionierter Kleinhund, der die charakteristischen Merkmale beider Elternrassen vereint. Sein Erscheinungsbild kann je nach genetischem Einfluss von West Highland White Terrier oder Pudel variieren, bleibt aber stets charmant und ausdrucksstark.

Grösse und Gewicht: Die meisten Westiepoos erreichen eine Schulterhöhe von 25 bis 35 cm und ein Gewicht von etwa 6 bis 10 kg. Damit gehört er zu den Kleinhunden, die sich sowohl für Wohnungen als auch für Häuser mit Garten gut eignen.

Körperbau: Der Körper ist kräftig, aber elegant, mit geradem Rücken und gut entwickelter Muskulatur. Die Brust ist mässig tief, die Rute mittellang und fröhlich getragen – oft mit der buschigen Struktur des Westies.

Kopf und Gesicht: Typisch sind ein freundlicher, wacher Ausdruck und dunkle, runde Augen. Die Ohren können je nach Erbanteil aufrecht wie beim Westie oder halbhängend wie beim Pudel sein, was jedem Hund ein individuelles Aussehen verleiht.

Fell und Farben: Das Fell kann weich und gelockt (Pudel) oder dicht und leicht drahtig (Westie) sein. Es haart meist nur wenig und ist häufig für Allergiker:innen geeignet. Die Farbpalette reicht von klassischem Reinweiss über Creme- und Apricot-Töne bis hin zu Hellbraun oder Silbergrau.

Gangwerk: Der Westiepoo bewegt sich lebhaft und elegant. Er ist wendig, ausdauernd und liebt es, sich draussen zu bewegen – ob beim Spaziergang oder beim Spiel im Garten.

Mit seinem kompakten, robusten Körperbau und dem ausdrucksstarken Gesicht vereint der Westiepoo die schönsten Eigenschaften seiner Elternrassen und begeistert sowohl durch sein Aussehen als auch durch sein charmantes Auftreten.

Wesen & Charakter

Der Westiepoo ist ein fröhlicher, intelligenter und anhänglicher Begleiter, der die besten Wesenszüge seiner Elternrassen – West Highland White Terrier und Pudel – in sich vereint. Er ist lebhaft, verspielt und gleichzeitig verschmust, wodurch er sich ideal als Familien- und Stadthund eignet.

Menschenbezogen und freundlich: Westiepoos lieben ihre Menschen und sind sehr anhänglich. Sie geniessen es, überall dabei zu sein, und fühlen sich als vollwertiges Familienmitglied. Gut sozialisierte Hunde sind freundlich zu Kindern und kommen meist gut mit anderen Hunden oder Haustieren zurecht.

Intelligent und lernfreudig: Vom Pudel erbt der Westiepoo eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Lernbereitschaft. Er freut sich über Clickertraining, Tricks und kleine Herausforderungen. Seine Begeisterung fürs Lernen erleichtert die Erziehung und eröffnet viele Beschäftigungsmöglichkeiten.

Lebhaft und verspielt: Die westietypische Lebensfreude macht den Westiepoo zu einem fröhlichen, aktiven Hund, der gerne spielt, spaziert und neue Umgebungen erkundet. Er liebt kurze Abenteuer genauso wie entspannte Kuschelzeiten zu Hause.

Wachsam, aber nicht übermässig bellfreudig: Westiepoos melden Besucher zuverlässig, sind aber bei konsequenter Erziehung keine Dauerkläffer. Damit eignen sie sich gut für das Leben in Stadtwohnungen oder Reihenhäusern.

Anpassungsfähig und ausgeglichen: Ob Stadtwohnung oder Haus mit Garten – der Westiepoo passt sich an, solange er tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung bekommt. Er schätzt klare Strukturen und ein harmonisches Umfeld.

Mit seiner Kombination aus Intelligenz, Freundlichkeit und Lebensfreude ist der Westiepoo ein idealer Begleiter für aktive Singles, Paare und Familien, die Zeit für gemeinsame Aktivitäten und liebevolle Erziehung mitbringen.

Für wen passt diese Hunderasse – und für wen eher nicht?

Der Westiepoo ist ein lebendiger, intelligenter und menschenbezogener Kleinhund, der sich in viele Lebenssituationen einfügt – vorausgesetzt, seine Bedürfnisse nach Bewegung, Nähe und geistiger Anregung werden ernst genommen.

Ideal für aktive Familien, Paare und Singles: Westiepoos lieben es, Teil des Alltags zu sein. Sie eignen sich für Familien mit etwas älteren, respektvollen Kindern, für Paare und für Singles, die sich gerne draussen bewegen, spielen und ihrem Hund Zeit widmen. Wer Freude an Spaziergängen und kleinen Trainingseinheiten hat, findet in ihm einen treuen Begleiter.

Geeignet für Stadt und Land: Dank seiner kompakten Grösse und Anpassungsfähigkeit fühlt sich der Westiepoo sowohl in einer Wohnung als auch in einem Haus mit Garten wohl. Entscheidend ist, dass er täglich ausreichend Auslauf und Beschäftigung bekommt.

Für Einsteiger:innen geeignet – mit Engagement: Seine Freundlichkeit und Lernfreude machen ihn auch für motivierte Ersthundehalter:innen interessant. Voraussetzung sind eine gute Hundeschule, liebevolle Konsequenz und die Bereitschaft, Zeit in Erziehung und Pflege zu investieren.

Weniger geeignet für Menschen mit wenig Zeit: Westiepoos mögen es nicht, lange allein zu bleiben. Wer beruflich stark eingespannt ist, sollte eine zuverlässige Betreuung einplanen. Andernfalls können Trennungsstress und unerwünschtes Verhalten entstehen.

Nicht ideal für sehr unruhige Haushalte: Obwohl sie fröhlich und robust sind, reagieren Westiepoos sensibel auf dauerhafte Hektik oder laute Konflikte. Sie brauchen ein stabiles, harmonisches Umfeld mit klaren Strukturen.

Zusammengefasst ist der Westiepoo die richtige Wahl für aktive, liebevolle Halter:innen, die Freude an Spaziergängen, Training und enger Bindung haben. Für Menschen, die nur wenig Zeit für einen Hund aufbringen können, ist er weniger geeignet.

Erziehung & Alltag

Der Westiepoo ist klug, lernfreudig und anhänglich – beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Erziehung. Damit er sich zu einem ausgeglichenen Begleiter entwickelt, braucht er von Anfang an klare Strukturen, liebevolle Konsequenz und regelmässige Beschäftigung.

Frühe Sozialisierung: Schon ab der achten Lebenswoche sollte der Westiepoo viele positive Erfahrungen sammeln: Spaziergänge in unterschiedlichen Umgebungen, Begegnungen mit Menschen und Hunden, Autofahrten und Stadtbesuche. Eine Welpenschule ist ein guter Start, um Selbstsicherheit und Sozialverhalten zu fördern.

Positive Bestärkung: Dank der Pudelgene reagiert der Westiepoo sehr gut auf Lob, Leckerli und Clickertraining. Kurze, spielerische Einheiten von 5–10 Minuten mehrere Male am Tag halten die Motivation hoch. Harte Erziehungsmethoden sind für diesen sensiblen Hund ungeeignet.

Grundgehorsam und Alltagstraining: Kommandos wie Sitz, Platz, Bleib und ein sicherer Rückruf sollten frühzeitig geübt werden. Seine Intelligenz macht ihn zu einem begeisterten Lernenden, der auch Spass an kleinen Tricks oder Dog Dancing hat.

Jagd- und Wachinstinkt lenken: Vom Westie kann er einen gewissen Jagdtrieb und Wachsamkeit erben. Deshalb ist ein frühes Rückruf- und Impulskontrolltraining wichtig, um unerwünschtes Jagen oder übermässiges Bellen zu vermeiden.

Alltag und Bewegung: Plane tägliche Spaziergänge von mindestens 60 Minuten, gern aufgeteilt in mehrere Runden. Ergänze diese durch Spieleinheiten, Nasenarbeit oder Intelligenzspiele. Der Westiepoo ist ein anpassungsfähiger Alltagsbegleiter, der gerne bei Unternehmungen mit dabei ist.

Alleinbleiben üben: Da der Westiepoo sehr menschenbezogen ist, sollte das Alleinsein langsam und schrittweise trainiert werden, um Trennungsstress vorzubeugen.

Mit liebevoll-konsequenter Erziehung, klaren Routinen und abwechslungsreichem Training entwickelt sich der Westiepoo zu einem freundlichen, ausgeglichenen und gut erzogenen Familienhund, der sich flexibel in verschiedene Lebensstile einfügt.

Auslastung & Beschäftigung

Der Westiepoo ist ein lebensfroher, aktiver und intelligenter Kleinhund, der täglich Bewegung und geistige Anregung braucht. Seine Energie liegt zwischen dem quirlig-munteren Westie und dem sportlichen, lernfreudigen Pudel – ideal für Menschen, die Freude an gemeinsamen Unternehmungen haben.

Tägliche Bewegung: Plane insgesamt 60–90 Minuten Aktivität pro Tag ein. Dazu gehören abwechslungsreiche Spaziergänge, sicheres Freilaufen auf eingezäunten Flächen und Spielrunden. Der Westiepoo liebt es, neue Wege und Gerüche zu erkunden.

Spiel & Training: Er begeistert sich für Apportierspiele, Suchspiele und Intelligenzspielzeug. Kleine Trickeinheiten, Clickertraining oder Dog Dancing fördern seine Konzentration und binden ihn eng an seine Bezugsperson.

Hundesport: Durch seine Wendigkeit und Auffassungsgabe eignet sich der Westiepoo für Agility light, Rally Obedience, Mantrailing oder Longieren. Diese Aktivitäten stärken Körper und Geist und fördern die Teamarbeit zwischen Hund und Mensch.

Nasenarbeit & Beschäftigung drinnen: Futter-Suchspiele, Schnüffelmatten oder das Erlernen kleiner Tricks halten ihn auch an Regentagen ausgelastet und zufrieden.

Ruhige Phasen: Trotz seiner Lebensfreude braucht der Westiepoo regelmässige Ruhezeiten. Ein fester Rückzugsort und klare Signale helfen ihm, nach dem Spielen und Lernen zu entspannen.

Mit einer ausgewogenen Mischung aus Bewegung, Spiel und Kopfarbeit bleibt der Westiepoo gesund, glücklich und ausgeglichen – und zeigt sich als liebenswerter, fröhlicher Alltagsbegleiter, der gern überall dabei ist.

Pflege & Fell

Das Fell des Westiepoo kann je nach genetischem Einfluss weich und lockig (Pudel) oder dicht und leicht drahtig (Westie) sein. Beide Varianten sind relativ pflegeleicht, benötigen aber regelmässige Aufmerksamkeit, um gesund, sauber und frei von Verfilzungen zu bleiben.

Bürsten: Bürste den Westiepoo mehrmals pro Woche, bei stärker gelocktem Fell am besten täglich. Das entfernt lose Haare, beugt Knoten und Filz vor und verteilt natürliche Hautöle für ein glänzendes Fell.

Trimmen & Scheren: Viele Westiepoos profitieren von einem Besuch beim Hundefriseur alle 6–8 Wochen. Dabei werden das Fell in Form gebracht, die Augenpartie freigeschnitten und eventuelle Verfilzungen entfernt. Je nach Felltyp kann auch Handstripping (wie beim Westie) oder Scheren (wie beim Pudel) sinnvoll sein.

Baden: Ein Bad ist nur bei starker Verschmutzung nötig, in der Regel alle 6–8 Wochen. Verwende ein mildes, pH-neutrales Hundeshampoo, um den natürlichen Schutzfilm der Haut zu erhalten.

Ohren & Augen: Kontrolliere die Ohren wöchentlich auf Schmutz, Rötungen oder Geruch und reinige sie bei Bedarf sanft mit einem speziellen Ohrreiniger. Tränende Augen oder Verfärbungen können vorsichtig mit einem feuchten Tuch gesäubert werden.

Zähne & Krallen: Wie bei allen Kleinhunden ist Zahnpflege besonders wichtig. Tägliches Zähneputzen oder Zahnpflege-Snacks beugen Zahnstein und Parodontitis vor. Krallen sollten regelmässig kontrolliert und bei Bedarf gekürzt werden, vor allem wenn der Hund überwiegend auf weichem Untergrund läuft.

Ernährung & Fellgesundheit: Eine hochwertige, ausgewogene Ernährung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützt Haut und Fell und sorgt für Glanz und Widerstandskraft.

Mit konsequenter, aber gut planbarer Fell- und Körperpflege bleibt der Westiepoo gesund, gepflegt und sieht stets charmant aus – ganz gleich, ob sein Fell eher pudeltypisch lockig oder westietypisch drahtig ist.

Gesundheit & häufige Probleme

Der Westiepoo gilt als robuster und langlebiger Kleinhund, dessen durchschnittliche Lebenserwartung bei 12 bis 15 Jahren liegt. Durch die Kreuzung von West Highland White Terrier und Pudel profitiert er von einer breiten genetischen Basis, kann jedoch gesundheitliche Risiken beider Elternrassen erben.

Zahngesundheit: Wie viele kleine Rassen ist auch der Westiepoo anfällig für Zahnstein und Parodontitis. Tägliche Zahnpflege oder Zahnpflege-Snacks und regelmässige tierärztliche Kontrollen helfen, Zahnverlust und Entzündungen vorzubeugen.

Patellaluxation: Diese Kniescheibenproblematik tritt bei kleinen und mittelgrossen Hunden häufiger auf. Seriöse Züchter:innen lassen ihre Zuchttiere orthopädisch untersuchen, um das Risiko zu minimieren.

Haut- und Allergieprobleme: Westies können eine genetische Veranlagung für Allergien oder Hautentzündungen (atopische Dermatitis) haben. Eine ausgewogene Ernährung, regelmässige Hautpflege und frühzeitige tierärztliche Behandlung sind hier besonders wichtig.

Augenerkrankungen: Von den Pudelgenen kann der Westiepoo Katarakt (grauer Star), Progressive Retinaatrophie (PRA) oder Tränenkanalprobleme erben. Regelmässige tierärztliche Augenuntersuchungen sind eine gute Vorsorge.

Ohrentzündungen: Hängeohren können Feuchtigkeit und Schmutz länger halten, was zu Entzündungen führen kann. Wöchentliche Kontrollen und sanfte Reinigung beugen Problemen vor.

Ernährung & Gewicht: Übergewicht belastet Gelenke und Herz. Eine hochwertige, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind entscheidend, um den Westiepoo schlank und gesund zu halten.

Regelmässige Vorsorge: Jährliche Gesundheits-Checks, Impfungen, Parasitenprophylaxe und Blutuntersuchungen im Alter tragen dazu bei, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Mit verantwortungsvoller Zucht, artgerechter Ernährung, regelmässiger Fell- und Zahnpflege sowie tierärztlicher Vorsorge kann ein Westiepoo ein langes, gesundes und fröhliches Leben führen und bleibt bis ins hohe Alter ein aktiver Begleiter.

Kauf, Adoption & Züchterwahl

Wer sich für einen Westiepoo entscheidet, sollte den Kauf oder die Adoption sorgfältig planen. Da es sich um eine Designerhund-Rasse handelt, ist es besonders wichtig, auf seriöse Züchter:innen oder verantwortungsvolle Tierschutzorganisationen zu achten. So stellst du sicher, dass dein Hund gesund, gut sozialisiert und artgerecht aufgezogen wurde.

Seriöse Züchter:innen: Wähle Züchter:innen, die nachweislich gesundheitsgeprüfte Elterntiere einsetzen. Wichtige Untersuchungen

Transparenz und Beratung: Ein verantwortungsvoller Züchter beantwortet alle Fragen zu Gesundheit, Fütterung und Haltung offen, ermöglicht Besuche, zeigt Muttertier und Wurf und interessiert sich für deine Lebenssituation. Vorsicht ist geboten bei reinen Online-Angeboten oder sehr niedrigen Preisen, da dies häufig auf Massenzucht oder illegalen Welpenhandel hinweist.

Kosten: Für einen Westiepoo-Welpen aus seriöser Zucht solltest du in der Regel mit 1 500 bis 2 500 CHF bzw. Euro rechnen. Ein deutlich niedrigerer Preis kann ein Warnsignal sein.

Adoption aus dem Tierschutz: Auch Tierheime und Mischlings-Nothilfen vermitteln Westiepoos oder ähnliche Kleinhunde. Die Schutzgebühr liegt üblicherweise zwischen 300 und 600 CHF/€ und deckt tierärztliche Versorgung, Impfungen und Chip ab. Eine Adoption ist eine wunderbare Möglichkeit, einem Hund ein neues Leben zu schenken.

Vorbereitung auf den Einzug: Stelle rechtzeitig eine Grundausstattung bereit: hochwertiges Futter, Leine, Geschirr, Schlafplatz, Pflegeutensilien und Spielzeug. Überlege dir zudem, wie du seinen Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf langfristig decken kannst – Westiepoos sind sehr menschenbezogen und brauchen Nähe und Aktivität.

Mit umsichtiger Züchterwahl oder Adoption, sorgfältiger Vorbereitung und liebevoller Erziehung schaffst du die besten Voraussetzungen für ein langes, gesundes und glückliches Leben mit deinem Westiepoo.

Fazit

Der Westiepoo ist ein lebensfroher, intelligenter und anpassungsfähiger Kleinhund, der die besten Eigenschaften von West Highland White Terrier und Pudel in sich vereint. Er ist freundlich, verspielt und lernfreudig und eignet sich sowohl für Familien mit älteren Kindern als auch für Paare, Singles und aktive Senior:innen.

Mit seiner kompakten Grösse, seinem oft gering haarenden, pflegefreundlichen Fell und seiner aufgeschlossenen Art fühlt er sich in Stadtwohnungen ebenso wohl wie in Häusern mit Garten. Wichtig ist, dass er täglich ausreichend Bewegung, geistige Beschäftigung und liebevolle Konsequenz erhält, um gesund und zufrieden zu bleiben.

Eine verantwortungsvolle Züchterwahl oder Adoption, regelmässige Fell- und Zahnpflege sowie tierärztliche Vorsorge sind entscheidend für ein langes, vitales Leben von 12 bis 15 Jahren. Wer dem Westiepoo Zeit, Nähe und spannende Aufgaben bietet, wird mit einem treuen, fröhlichen und sehr anpassungsfähigen Begleiter belohnt, der den Alltag über viele Jahre bereichert.

Für aktive, liebevolle Menschen, die Freude an Spaziergängen, Spiel und Training haben, ist der Westiepoo ein idealer Familien- und Begleithund, der Lebensfreude und Zuneigung perfekt verbindet.

Durchschnittliche Größe und Lebenserwartung der Rasse
Größe
25-38 cm
Gewicht
6-11 kg
Alter
12-15 Jahre
Gehört zu
Fellfarbe
  • Schwarz
  • Braun
  • Weiss
  • Creme
Fellmuster
Einheitsfarbe, Zweifarbig, Dreifarbig
Eigenschaften
Trainierbarkeit
Bewertet mit 4 von 5
Energie
Bewertet mit 4 von 5
Haarausfall
Bewertet mit 2 von 5
Sabbermenge
Bewertet mit 1 von 5
Wachhund
Bewertet mit 3 von 5
Mit andere Hunde
Bewertet mit 4 von 5
Mit Kindern
Bewertet mit 4 von 5
Westiepoos sind anpassungsfähig und eignen sich sowohl für das Leben in Wohnungen als auch in Häusern mit Gärten. Sie benötigen regelmäßige Bewegung und geistige Stimulation, um glücklich und gesund zu bleiben. Ihre freundliche und soziale Natur macht sie zu idealen Begleitern für Familien und Einzelpersonen.
Das Fell erfordert regelmäßige Pflege, um Verfilzungen zu vermeiden. Tägliches Bürsten und regelmäßige Besuche beim Hundefriseur sind notwendig, um das Fell in gutem Zustand zu halten. Ihr hypoallergenes Fell macht sie ideal für Allergiker.
Sie können anfällig für gesundheitliche Probleme beider Elternrassen sein, darunter Hautprobleme, Allergien, Hüftdysplasie und Patellaluxation. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind wichtig, um gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen ist, ist essenziell für die Gesundheit des Westiepoo. Die Fütterung sollte dem Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau des Hundes angepasst werden.
Sie sind aktive und intelligente Hunde, die Freude an verschiedenen Aktivitäten haben. Sie eignen sich gut für Hundesportarten wie Agility und Obedience. Regelmäßige Spaziergänge, Spielzeiten und mentale Herausforderungen halten sie gesund und zufrieden.
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