Tour · Mittel

Uracher Wasserfall: Wandern mit Hund im Maisental, Bad Urach

Start: Wanderparkplatz Maisental (P23), Bad Urach (Baden-Württemberg)
Schwierigkeit
Mittel
Distanz
4 km
Dauer
ca. 2 Std
Höhenmeter
200 hm

Wasser, Tuffstein und ein Tal, das deinem Hund gefällt

Im Maisental bei Bad Urach murmelt der Brühlbach durch Streuobstwiesen, bis er an einer 37 Meter hohen Tuffsteinkante in die Tiefe stürzt. Der Uracher Wasserfall ist eines der schönsten Naturschauspiele der Schwäbischen Alb und steht komplett unter Naturschutz. Schon der Weg dorthin ist die halbe Belohnung: Ab dem Wanderparkplatz P23 läuft der Talweg rund zwei Kilometer eben am Bach entlang. Dein Hund findet hier ständig frisches Wasser, schattige Abschnitte und genug zum Schnüffeln, ohne dass es anstrengend wird.

Der Aufstieg neben dem Fall: schön, aber fordernd

Direkt am Wasserfall beginnt ein steiler Pfad über Treppenstufen, die dicht an der herabstürzenden Gischt vorbeiführen. Bei Nässe werden Stufen und Hangpfade rutschig, deshalb braucht ihr beide Trittsicherheit. Für viele Hunde ist dieser enge, nasse Aufstieg eine echte Herausforderung, ein Hund, der nasse Pfoten scheut, tut sich hier schwer.

  • An der Albkante oben geht es steil bergab, halte deinen Hund dort sicher an der kurzen Leine.
  • Im Naturschutzgebiet gilt Leinenpflicht, dem Wild und den Wiesen zuliebe.
  • Unsicher auf den Stufen? Bleib auf dem ebenen Maisental-Talweg bis ans Becken und kehr dort um, das ist die ruhige Alternative.
  • Pack genug Wasser, einen Napf und etwas Futter ein, auch wenn der Bach lockt.

So wird der Ausflug für euch beide entspannt, egal ob ihr nur unten am Bach bleibt oder die ganze Stufenrunde dreht.

Mit Hund unterwegs

Der Talweg ab P23 läuft rund zwei Kilometer eben am Brühlbach entlang, da kann dein Hund trinken, schnüffeln und im Schatten laufen. Das ganze Gebiet ist Naturschutzgebiet, also gehört dein Hund an die Leine, besonders oben an der Albkante mit ihren Abbrüchen. Der direkte Aufstieg neben dem Fall führt über steile, nasse Treppenstufen dicht am Wasser. Bei Nässe sind sie rutschig und für viele Hunde fordernd, dein Hund braucht Trittsicherheit und darf keine Angst vor nassen Pfoten haben. Wer das nicht mag, bleibt auf dem ebenen Maisental-Talweg bis ans Becken und kehrt dort um. Wasser, ein Napf und etwas Proviant gehören in den Rucksack.