Schwarzes Moor in der Rhön: Bohlenweg durchs Hochmoor
Ein Steg aus Holz, ringsum schwarzes Wasser und zähe Moorvegetation: Das Schwarze Moor bleibt unter deinen Füssen, nicht an ihnen.
Der Bohlenweg
Der Rundweg läuft komplett über einen Bohlenweg aus Holzplanken, rund zweieinhalb Kilometer lang. Er ist flach und so gut ausgebaut, dass er sogar für Rollstuhl und Kinderwagen taugt. Heißt für dich: kein Matsch, keine Stolperfallen, planbare Stunde. Unterwegs erzählen Infotafeln, wie das Hochmoor entstanden ist und warum es bedroht bleibt.
Aussichtsturm und Moorauge
Am Weg liegt das Moorauge, eine offene Wasserfläche mitten im Moor. Den schönsten Überblick gibt der 17 Meter hohe Aussichtsturm aus Holz. Von oben siehst du das ganze Moor aus der Vogelperspektive, an nebligen Morgen besonders stimmungsvoll.
Schutzgebiet ernst nehmen
Das Moor ist streng geschützt und Teil des Natura-2000-Netzes. Du darfst es nur auf dem Steg betreten, ein Verlassen ist tabu. Für Hunde gilt:
- Leinenpflicht, kurze Leine, durchgehend.
- Kein Schritt neben den Bohlenweg.
- Den Hund vor der Tour anderswo auslasten.
Mit Hund unterwegs
Das Schwarze Moor ist Naturschutzgebiet und Kernzone des Biosphärenreservats. Hier gilt strenge Leinenpflicht, und zwar an der kurzen Leine. Im Moor brüten Bodenbrüter, die Vegetation ist trittempfindlich. Dein Hund bleibt lückenlos auf dem Bohlenweg, kein Pfotenabdruck daneben. Der Steg besteht aus durchgehenden Holzbohlen, kein Gitterrost, also pfotenschonend. Laste deinen Hund vorher außerhalb des Schutzgebiets aus und nimm Wasser mit.
Bild: Wikimedia Commons –