Schluchsee-Seerundweg mit Hund im Hochschwarzwald
Bild: Wikimedia Commons – Blick auf den Schluchsee - panoramio.jpg von Michael Overmeyer · CC BY-SA 3.0 Einmal rund um den höchsten Stausee Deutschlands
Der Schluchsee liegt auf 930 Metern und ist damit der höchstgelegene Talsperrensee Deutschlands, gleichzeitig der größte See im Schwarzwald. Was heute wie ein Bergsee wirkt, wurde in den 1930er-Jahren aufgestaut, der alte Wasserspiegel stieg dabei um rund 30 Meter. Der Seerundweg legt sich auf 18 Kilometern komplett um das Ufer, durchgehend markiert und ohne fordernde Anstiege. Du startest am Bahnhof Schluchsee, folgst der gelben Raute Richtung Aha und kommst über Unterkrummenhof und Seebrugg zurück. Unterwegs liegen kleine Strandabschnitte, die Amalienruhe und die Staumauer.
Was den Weg für Hunde ausmacht
- Breiter, gut begehbarer Uferweg, eine ehrliche Halbtagestour mit normaler Kondition.
- Rund zwei Drittel der Strecke verlaufen ohne Schatten, im Hochsommer für dunkle und dichtfellige Hunde anstrengend.
- Als Stausee schwankt der Pegel sichtbar, je nach Absenkung gibt der See Uferstreifen frei.
- Wer die volle Runde nicht laufen will, kürzt ab Aha oder Seebrugg mit der Dreiseenbahn ab.
Baden und Leine, ohne Regeln geht es nicht
Im ganzen Gebiet gilt Leinenpflicht, auch im Wald. Grund sind bodenbrütende Vögel und die verbreitete Mutterkuhhaltung, deren Kälber nicht durch freilaufende Hunde aufgeschreckt werden sollen. Auf den Liegewiesen und in den Strandbädern haben Hunde nichts verloren, ins Wasser dürfen sie nur seitlich abseits der Badebereiche und angeleint. Einen ausgewiesenen Hundestrand gibt es am Schluchsee nicht. In der sommerlichen Badesaison ist Baden mit Hund am See untersagt. Planst du also vor allem nasse Pausen, kommst du außerhalb der Hauptsaison besser weg, oder du weichst auf den Windgfällweiher zwischen Feldberg und Schluchsee aus, wo Hunde ins Wasser dürfen.
Mit Hund unterwegs
Im gesamten Gebiet gilt Leinenpflicht, auch im Wald, wegen bodenbrütender Vögel und der verbreiteten Mutterkuhhaltung mit Kälbern. Auf den Liegewiesen und in den Strandbädern sind Hunde nicht erlaubt; ins Wasser dürfen sie nur seitlich abseits der Badebereiche und angeleint. Einen ausgewiesenen Hundestrand gibt es nicht, und in der sommerlichen Badesaison ist Baden mit Hund am See tabu. Als Stausee schwankt der Pegel, je nach Absenkung liegen Uferstreifen frei. Der Uferweg ist breit und gut begehbar, aber rund zwei Drittel verlaufen ohne Schatten, an heißen Tagen also Wasser für den Hund mitnehmen. Wasser-Alternative ohne Sperre: der Windgfällweiher zwischen Feldberg und Schluchsee.