Reichenbachfälle Meiringen: hundefreundlich zum Sherlock-Holmes-Fall
Wo Sherlock Holmes in den Abgrund stürzte
Wenige Minuten von Meiringen entfernt steht eine der ältesten Standseilbahnen der Schweiz. Seit 1899 zieht sie dich gemächlich den Hang hinauf, bis das Donnern lauter wird und der Reichenbachfall vor dir aufgeht. Hier soll Sherlock Holmes mit Professor Moriarty in die Tiefe gestürzt sein. Eine Gedenktafel erinnert daran, und der Sog der Geschichte liegt spürbar in der feuchten Luft.
Die Tour mit Hund
Von der Bergstation auf 843 Metern führt ein steiler Pfad mit Treppenstufen am Wasser entlang nach oben. Du gewinnst rasch Höhe, kletterst entlang einer teils überhängenden Felswand und erreichst nach kurzer Zeit Zwirgi auf 971 Metern. Wer mehr will, hängt den Abstieg durch die enge, tiefe Aareschlucht zurück nach Meiringen an.
- Talstation in 15 bis 20 Minuten zu Fuss vom Bahnhof Meiringen
- Bahn täglich vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026, 9:00 bis 17:30 Uhr
- Erwachsene CHF 15 retour, Hunde ab 30 cm CHF 10, Welpen frei
- Bergstation nur über Treppen erreichbar, kein Kinderwagen-Zugang
Worauf du achten solltest
Der Fall-Pfad ist schön, aber kein Spaziergang. Nasser Fels, Gischt und offene Plattformen über dem Abgrund verlangen einen trittsicheren, ruhigen Hund an kurzer Leine. Für aufgeregte oder grosse, kräftige Tiere wählst du besser den flachen Panorama-Rundweg durch Wald und Wiesen. So geniesst ihr die Aussicht ohne Risiko.
Mit Hund unterwegs
Hunde dürfen in die Standseilbahn. Welpen fahren gratis, Hunde ab 30 cm Schulterhöhe zahlen den Kinderpreis (CHF 10 retour, Tarif Stand 2026). Halte deinen Hund überall an der kurzen Leine: Oben führt ein steiler Treppenpfad an einer teils überhängenden Felswand entlang, vorbei an offenen Aussichtsplattformen direkt über dem rund 110 Meter tiefen Fall. Nasser Fels, Gischt und Absturzkanten sind real. Ein zugkräftiger oder unsicherer Hund gehört hier nicht hin. Sichere, fast ebene Alternative: der Panorama-Rundweg über Wald und Wiesen ohne Fall-Exposition. Wasser nimmst du selbst mit, Trinkstellen am Pfad gibt es kaum.