Durchs Kirnitzschtal zum Lichtenhainer Wasserfall
Bild: Wikimedia Commons – 20220831.Kirnitzschtalbahn.-016.jpg von Bybbisch94, Christian Gebhardt · CC BY-SA 4.0 Das Kirnitzschtal gehört zu den ruhigsten Touren im Elbsandsteingebirge, gerade mit Hund.
Der Weg am Fluss
Du startest in Bad Schandau und folgst der Kirnitzsch flussaufwärts. Der Weg ist flach und breit, führt durch schattige Schluchten und an Felswänden entlang. Rund acht Kilometer bis zum Lichtenhainer Wasserfall, gut zwei Stunden. Steile Anstiege gibt es kaum, das Tal bleibt fast eben.
Bahn statt Rückweg
Parallel zum Talweg fährt die Kirnitzschtalbahn, eine historische Straßenbahn von 1898 und mit acht Kilometern die kleinste ihrer Art in Deutschland. Praktisch: Du läufst eine Strecke und fährst die andere bequem zurück. Hunde dürfen mit, mit Leine und Maulkorb. Plane das vorher ein, falls dein Hund den Maulkorb nicht kennt.
Der Wasserfall
Am Ziel stürzt der Lichtenhainer Wasserfall in die Tiefe, ein klassisches Fotomotiv seit dem 19. Jahrhundert. Direkt daneben liegt ein Gasthof für eine Rast. Wer mag, läuft weiter zum Kuhstall, dem größten Felsentor der Region. Achtung: Dieser Aufstieg wird steil und teils ausgesetzt, mit Hund bleibst du besser im sicheren Tal.
Mit Hund unterwegs
Im Nationalpark Sächsische Schweiz gilt ganzjährig Leinenpflicht und Wegegebot, du bleibst angeleint auf dem markierten Talweg. In der Kirnitzschtalbahn dürfen Hunde mit Leine und Maulkorb mit, das Ticket kostet wie ein Kinderfahrschein. Wasser gibt es an der Kirnitzsch. Die ausgesetzten Schrammstein-Wege mit Leitern lässt du mit Hund besser links liegen.