Geierlay-Hängeseilbrücke bei Mörsdorf: mit Hund über den Hunsrück-Abgrund
Bild: Wikimedia Commons – Geierlay-Brücke aus etwa südöstlicher Richtung.jpg von GerritR · CC BY-SA 4.0 Die Geierlay ist ein echtes Abenteuer, aber nicht für jeden Hund gemacht.
Die Brücke: 360 Meter über dem Bachtal
Der Steg ist 360 Meter lang und hängt rund 100 Meter über dem Mörsdorfer Bachtal. Der Belag besteht aus dicht verlegten Holzbohlen aus Douglas-Lärche, kein Gitterrost. Pfoten finden festen Halt. Die Schwierigkeit liegt woanders: Die Brücke schwankt, je weiter du in die Mitte kommst, desto deutlicher. In der Mitte verengt sich der Steg auf 85 Zentimeter. Viele Hunde laufen anfangs locker los und werden unsicher, sobald sie nach unten schauen.
Hund-Eignung
- Hunde sind erlaubt, kurze Leine ist Pflicht.
- Trittsichere, nervenstarke Hunde schaffen die Querung meist gut.
- Ängstliche oder sehr kleine Hunde trägst du besser, oder lässt es ganz.
- Rechne damit, an einer Seite zu warten, wenn dein Hund streikt.
Die sichere Variante: der Waldrundweg
Du musst nicht über die Brücke. Die Geierlayschleife führt rund 6,4 Kilometer durchs bewaldete Bachtal, etwa 260 Höhenmeter rauf und runter, in gut drei Stunden. Ein Wegabschnitt verläuft direkt unter der Brücke hindurch. Das Bauwerk von unten in voller Größe sehen, ohne Schwanken, ohne Höhenangst. Für entspannte Hunderunden die bessere Wahl.
Mit Hund unterwegs
Der Belag der Brücke ist Holz (Douglas-Lärche, dicht verlegt), kein Gitterrost, also pfotenfreundlich. Aber die Brücke schwankt zur Mitte hin spürbar und hängt 100 Meter über dem Tal. Viele Hunde finden das unheimlich. Trittsichere, ruhige Hunde an kurzer Leine schaffen es oft, kleine Hunde trägst du besser. Unsicher? Nimm den Waldweg unter der Brücke durch, mit Blick von unten auf das Bauwerk, ohne Schwanken. Wasser mitnehmen, unterwegs gibt es wenig.