Dünnes Eis: Warum kein Hund auf den zugefrorenen See gehört
Zugefrorene Seen verleiten zum Betreten. Bricht der Hund ein, wird das eiskalte Wasser schnell lebensbedrohlich, auch für den Halter, der nachsetzt.
Saisonale Risiken, Krankheiten und Verhaltensthemen rund um den Hund, strukturiert nach Klimazone, Schweregrad und Zeitraum. Was ist gerade aktiv?
81 Saisoneinträge
Zugefrorene Seen verleiten zum Betreten. Bricht der Hund ein, wird das eiskalte Wasser schnell lebensbedrohlich, auch für den Halter, der nachsetzt.
Abseits gesicherter Wege drohen Lawinen, und aufgescheuchtes Wild verliert im Winter lebenswichtige Reserven. Im verschneiten Gebirge gehört der Hund an die Leine.
Viel kalter Schnee reizt den Magen und löst eine Schneegastritis aus, dazu lauern Streusalz und giftiges Frostschutzmittel im Schnee am Straßenrand.
Nicht jeder Hund friert gleich. Kleine, dünnfellige, alte oder kranke Hunde kühlen bei Frost schnell aus.
Gefrorene Wege und Eis sind glatt. Rutscht dein Hund weg oder tobt er auf der Glätte, drohen Zerrungen, Bänder- oder Kreuzbandriss.
Auf präparierten Skipisten und Loipen sind Hunde vielerorts verboten. Kollisionen, scharfe Skikanten und Pistenraupen mit Windenseilen machen sie oft lebensgefährlich.
Feuerwerk versetzt viele Hunde in Panik, Geräuschangst ist eine der häufigsten Angststörungen.
Knallerei kündigt sich nicht erst um Mitternacht an, sie beginnt für viele Hunde schon Tage vorher. Vorbereitung schlägt jede Akut-Beruhigung.
Guggenmusik, Umzüge und Kostüme setzen vielen Hunden zu. Geräuschangst ist die häufigste Angststörung beim Hund, Vorbereitung hilft.
Im Tessin und in den Südalpen tragen die Raupen des Pinienprozessionsspinners Brennhaare mit Nesselgift.
Frisch gegüllte Felder riechen für Hunde verlockend. Die eigentliche Gefahr ist Botulismus, ein Nervengift, das aus verendeten Nagern in die Gülle gelangt.
Im Frühjahr stehen Mutterschafe mit Lämmern auf den Weiden. Ein freilaufender Hund jagt sie in Panik.
An milden, feuchten Frühlingsabenden wandern Kröten in Massen. Nimmt der Hund eine ins Maul, reizt das Hautgift Schleimhäute und Kreislauf.
Im Frühjahr kommen Jungtiere zur Welt und Vögel brüten am Boden. In vielen Regionen gilt jetzt Leinenpflicht, Verstöße können teuer werden.
Krokus, Tulpe, Narzisse, Hyazinthe, Maiglöckchen und Schneeglöckchen sind für Hunde giftig. Die Zwiebel ist am gefährlichsten.
Im Frühling brüten Wasservögel am Ufer. Schwäne verteidigen ihr Nest aggressiv und können deinen Hund verletzen. Vielerorts gilt jetzt Leinenpflicht.
Zweimal im Jahr wechselt dein Hund das Fell. Im Frühjahr fliegt das Winterfell, im Herbst wächst dichte Unterwolle nach. Das ist normal.
Versteckte Schoko-Eier, xylithaltige Süßigkeiten und Frühlingsblumen wie Narzissen und Maiglöckchen sind für Hunde giftig. Beim Eiersuchen im Garten besonders aufpassen.
Auch Hunde reagieren auf Pollen, meist nicht mit Schnupfen, sondern mit Juckreiz und Hautproblemen.
Im Frühling teppicht Bärlauch durch schattige Laubwälder. Dazwischen stehen giftige Doppelgänger wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose. Dein Hund unterscheidet sie nicht.
Im Frühjahr verwandelt Schmelzwasser ruhige Bergbäche in reißende Ströme. Das Wasser ist eiskalt, die Strömung stärker als sie aussieht.
Ab dem dritten Larvenstadium tragen die Raupen giftige Brennhaare.
Auch Hunde bekommen Sonnenbrand, vor allem an Nase, Ohren und Bauch. Hellhäutige und kurzhaarige Hunde brauchen Schatten und eine tierverträgliche Sonnencreme.
Im Frühsommer wird gemäht. Frische Stoppeln schneiden Pfotenballen auf, laufende Mähwerke sind lebensgefährlich. Bewirtschaftete Wiesen sind in der Mähzeit kein Auslaufgebiet.