Riesenbärenklau: Verbrennungen durch eine Pflanze
Der Saft des Riesenbärenklaus macht die Haut extrem lichtempfindlich. In Kombination mit Sonne entstehen Verbrennungen, an heißen Tagen reicht schon die Nähe.
Saisonale Risiken, Krankheiten und Verhaltensthemen rund um den Hund, strukturiert nach Klimazone, Schweregrad und Zeitraum. Was ist gerade aktiv?
81 Saisoneinträge
Der Saft des Riesenbärenklaus macht die Haut extrem lichtempfindlich. In Kombination mit Sonne entstehen Verbrennungen, an heißen Tagen reicht schon die Nähe.
Schnappt der Hund nach einer Wespe, kann ein Stich in Maul oder Rachen die Atemwege zuschwellen lassen. Dann zählt jede Minute.
Der harte Maiskolben-Strunk lässt sich nicht verdauen und führt schnell zum Darmverschluss. In der Grillsaison liegt er oft greifbar herum.
Trinkt der Hund beim Baden viel Salzwasser, droht eine Salzvergiftung. Angespülte Feuerquallen nesseln auch tot noch und reizen Maul und Schleimhäute.
Grannen, die widerhakigen Ährenspitzen, bohren sich in Pfoten, Ohren und Nase und wandern im Körper weiter.
Im Sommer wird das Auto zur tödlichen Falle. Schon nach wenigen Minuten heizt es lebensgefährlich auf.
Apportieren, Buddeln, sandiges Spielzeug: Dein Hund schluckt am Strand leicht Sand mit. Sammelt sich genug im Darm, droht eine Sandkolik.
Beim Grillen lauern für Hunde mehrere Gefahren: gegarte Knochen splittern, Holzspieße und Maiskolben verstopfen den Darm, fettes Essen entzündet die Bauchspeicheldrüse.
In der Ferienzeit fährst du mehr mit Hund. Vielen wird im Auto schlecht: Sabbern, Hecheln, Erbrechen.
Fliegen legen im Sommer Eier in verschmutztes Fell und Wunden. Daraus schlüpfen binnen Stunden Maden, die sich ins Gewebe fressen.
Bei Hitze kippen flache Gewässer. Cyanobakterien bilden dann Gifte, die für Hunde innerhalb von Stunden tödlich enden können, schon ein paar Schlucke…
Für eine Kuh ist jeder Hund ein Raubtier. Mutterkühe verteidigen ihre Kälber, und genau dort passieren die schweren Unfälle, auf Alpweiden wie…
Im Mittelmeerraum übertragen Sandmücken die Leishmaniose. Der Schutz beginnt nicht am Strand, sondern Wochen vor der Abreise.
Auf bewirtschafteten Almen bewachen Herdenschutzhunde Schafe und Ziegen und sehen deinen Hund als Gefahr.
Schnappt dein Hund nach Wespe oder Biene, ist ein Stich in Pfote oder Körper meist nur schmerzhaft und schwillt lokal an.
Giardien sind ein häufiger Darmparasit. Hunde nehmen die Zysten über Pfützen, Tümpel und kontaminierten Kot auf.
Eibe, Oleander, Goldregen und Kirschlorbeer wachsen in vielen Gärten. Schon kleine Mengen können deinen Hund schwer vergiften. Die Eibe ist besonders gefährlich.
Metaldehyd in Schneckenkorn wirkt rasend schnell und hat kein Gegenmittel. Schon ein Teelöffel kann für einen kleinen Hund tödlich sein.
Die Larven der Herbstgrasmilbe sitzen an dünnen Hautstellen und lösen ab Spätsommer heftigen Juckreiz an Pfoten und Bauch aus.
Nach Starkregen werden Bäche zu reißenden Strömen. In Pfützen und stehendem Wasser lauert die Leptospirose, eine bakterielle Erkrankung, die auch den Menschen…
Gärendes Fallobst enthält Alkohol, dazu sitzen Wespen darin und Schimmel bildet Gifte. Im Garten regelmäßig aufsammeln und unter Obstbäumen aufpassen.
Die Klingen eines Mähroboters verletzen Pfoten schwer, und für Igel sind sie eine tödliche Falle.
An Angelgewässern liegen Haken, Schnüre, Blei und Köderreste. Verschluckt dein Hund einen Angelhaken, drohen schwere innere Verletzungen. Niemals selbst ziehen.
Von Frühjahr bis Herbst stehen Weidezäune unter Strom. Ein gepulster Schlag ist für gesunde Hunde meist nicht gefährlich, aber kurz schmerzhaft.