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Flöhe beim Hund: 9 Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Flöhe beim Hund können zu einer überaus lästigen Angelegenheit werden. Hier erhältst du einige Tipps, wie du der Plage vorbeugen und ihr bei akutem Befall Einhalt gebieten kannst.

Wie erkenne ich Flöhe beim Hund?

Flöhe beim Hund erkennen, ist manchmal gar nicht so einfach. Achte auf die folgenden sechs Indizien, die bei Flohbefall sehr oft auftreten.

  1. Juckreiz: Flöhe beim Hund sorgen für starken Juckreiz. Dementsprechend wird er sich häufig kratzen, ins Fell beissen oder lecken. Besonders häufig von Flohbefall betroffene Stellen sind Nacken, Rücken, Schwanzansatz oder Bauch.
  2. Flohdreck bzw. Flohkot: Die Hinterlassenschaften von Flöhen bestehen aus dunklen, kleinen Körnchen und sehen ein bisschen wie schwarzer Pfeffer aus. Sie können auf dem Fell des betroffenen Hundes sichtbar sein, besonders in der Nähe der Haut.
  3. Sichtbare Flöhe: Flöhe sind kleine Insekten, die sich schnell bewegen, also sind sie mit dem blossen Auge nur schwer zu erkennen. Eventuell hast du aber Glück und erkennst einen oder mehrere bei genauem Hinsehen. Flöhe sind in der Regel braun und etwa 1-3 mm gross.
  4. Hautreizungen oder Hautläsionen: Flohbisse können zu Hautreizungen oder Hautläsionen führen. Dabei handelt es sich um rötliche, entzündete Hautstellen oder kleine Wunden auf der Haut des Hundes.
  5. Unruhe oder Nervosität: Der Juckreiz und Flohbisse können unangenehm sein und dazu führen, dass der Hund unruhig ist, sich häufig bewegt oder sich insgesamt sichtlich unwohl fühlt.
  6. Haarausfall: Ein schwerer Flohbefall kann sogar zu Haarausfall führen, insbesondere in den betroffenen Bereichen, wo sich der Hund kratzt, leckt oder beisst.

 

Flöhe beim Hund: Vorbeugen

  1. Flohpräventivmittel: Es gibt viele Flohpräventivmittel wie Spot-on-Tropfen, Flohhalsbänder, orale Tabletten oder Kautabletten, die entweder von Tierärzten verschrieben oder rezeptfrei erhältlich sind. Befolgen dabei bitte grundsätzlich die Anweisungen des Herstellers und verwende nur Produkte, die speziell für Hunde und von Tierärzten empfohlen sind.
  2. Reinigung und Behandlung der Umgebung: Flöhe können eine bestimmte Zeit in der Umgebung deines Hundes, wie Zuhause oder im Garten, überleben. Bei Verdacht auf Flöhe beim Hund ist es deshalb wichtig, regelmässig staubzusaugen (besonders in Teppichbereichen) und Bettwäsche, Decken und Körbe des Hundes zu waschen.
  3. Vermeide den Kontakt mit befallenen Tieren: Flöhe können von einem Tier auf ein anderes springen. Versuche daher, den Kontakt deines Hundes mit anderen Tieren zu vermeiden, von denen bekannt ist, dass sie Flöhe haben.
  4. Haut- und Fellpflege: Regelmässiges Bürsten und Kämmen des Hundefells kann dazu beitragen, Flöhe frühzeitig zu entdecken und zu entfernen, sodass es erst gar nicht zu einem verstärkten Flohbefall kommt. Achte bei Streicheleinheiten und der Fellpflege stets auf die oben genannten Anzeichen von Flohbefall.
  5. Sauberkeit und Gesundheit: Ein gesunder Hund mit einem starken Immunsystem ist weniger anfällig für Flöhe. Stelle sicher, dass dein Hund eine ausgewogene Ernährung erhält, ausreichend Wasser trinkt, regelmässig tierärztlich untersucht wird und auf dem neuesten Stand der Impfungen und Entwurmung ist.
  6. Regelmässige Tierarzt-Besuche: Dein Tierarzt kann dabei helfen, einen geeigneten Flohpräventionsplan für deinen Hund zu entwickeln, basierend auf den spezifischen Bedürfnissen deines Haustiers und der Umgebung, in der es lebt. Regelmässige tierärztliche Untersuchungen können darüber hinaus ebenfalls dazu beitragen, Flöhe frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln.

 

Flöhe beim Hund: Behandeln

  1. Oben genannte Flohpräparate haben – natürlich abhängig vom gewählten Artikel – nicht nur eine rein vorbeugende, sondern auch eine Wirkung, die vorhandene Flöhe abtötet. Erneut gilt die Empfehlung, ausschliesslich für Haustiere geeignete Mittel zu verwenden und die Herstelleranweisungen zu beachten.
  2. Umgebung behandeln: Es gibt geeignete Umgebungssprays oder Insektizide, um Flöhe in der Umgebung abzutöten. Eine 60-Grad-Wäsche von betroffenen Textilien tötet Flöhe ebenfalls erfolgreich ab. Bei dem Einsatz von Sprays und Insektiziden ist jedoch Vorsicht geboten. Am besten lässt du dich bei und vor der Auswahl des richtigen Mittels professionell beraten, z.B. von einem Kammerjäger. Ist der Flohbefall sehr stark oder kehrt immer wieder zurück, ist die Konsultierung eines Kammerjägers vielleicht ohnehin die letzte Möglichkeit.
  3. Flohkamm verwenden: Nutze für die Fellpflege deines Hundes einen speziellen Flohkamm, um sowohl Flöhe als auch Flohkot aus seinem Fell zu entfernen. Kämme das Fell gründlich und spüle den Flohkamm nach jeder Nutzung sorgfältig aus.
  4. Richtiges Staubsaugen bei Flohbefall: Entsorge den Staubsaugerbeutel bzw. den Inhalt des Staubbehälters nach jedem Saugen, um sicherzustellen, dass die Flöhe nicht wieder in die Umgebung gelangen.
  5. Flohbad oder Shampoo: Verwende ein spezielles Flohbad oder ein Flohshampoo, um die Flöhe beim Hund zu bekämpfen. Befolge bitte die Anweisungen des Herstellers und verwende nur Produkte, die speziell für Hunde und von Tierärzten empfohlen sind.
  6. Flohkontrolle bei anderen Haustieren: Hast du mehrere Haustiere, stelle sicher, dass alle Tiere auf Flohbefall überprüft und behandelt werden, um eine erneute Infestation zu verhindern.
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