Niedersfelder Hochheide (NSG Neuer Hagen)
Bild: Wikimedia Commons – Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 Die Niedersfelder Hochheide östlich von Winterberg-Niedersfeld, Naturschutzgebiet „Neuer Hagen”, laut Winterberg Touristik die grösste Hochheide Nordrhein-Westfalens. Rund 800 Meter Höhe, offene Heideflächen, Moore, weite Ausblicke. Die Hochfläche des Langenbergmassivs umfasst etwa 74 Hektar, und es ist hier spürbar ruhig.
Mittendurch läuft der „Goldene Pfad”: 4,7 Kilometer, zehn Stationen, rund 1:10 Stunden Gehzeit. Kostenfrei, immer zugänglich. Aber Achtung, du bist in einem strengen Schutzgebiet, und das merkt man an den Regeln.
Mit Hund vor Ort
Im Naturschutzgebiet Neuer Hagen gilt Freilaufverbot. Dein Hund muss kontrolliert geführt, sprich: angeleint sein. Dazu kommt: Das Betreten der Offenlandflächen abseits der Wege ist verboten, bleib konsequent auf dem Pfad. Quellen, Hangquellmoore, Borstgrasrasen, Zwergstrauchheiden. Kein Freilaufgelände, sondern ein sensibler Lebensraum.
Die Heide wird durch Schafbeweidung gepflegt; laut Winterberg Touristik grasen hier Heidschnucken. Wenn Tiere in der Nähe sind, Leine straff halten. Ergänzend schreibt die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Winterberg Leinenpflicht auf Verkehrsflächen und in Anlagen vor, im NSG greift ohnehin das speziellere Freilaufverbot. Eine offizielle Hundebade-Erlaubnis ist vor Ort nicht belegt, und ob Hunde in der Hochheide-Hütte willkommen sind, ist ebenfalls nicht gesichert. Im Zweifel kurz vorab anfragen.
Anreise und Praktisches
Mit dem Auto geht es zum Wanderparkplatz Hochheide ausserhalb von Niedersfeld; der Schildern Richtung Hochheidehütte folgen. Von dort startest du den Goldenen Pfad. Die Hochheide-Hütte liegt rund 300 Meter vom Parkplatz entfernt.
Mit Bus und Bahn: nächste belegte Haltestelle ist „Niedersfeld – Am See”, erreichbar mit Linie S 30 (Richtung Brilon/Medebach) und Linie 452 (Richtung Winterberg). Von dort laut Winterberg Touristik rund 2,3 Kilometer und 320 Höhenmeter zu Fuss bis zur Hochheide, das ist ein echter Zustieg, kein Spaziergang.
Im Winter: gutes Schuhwerk, besser Winterstiefel oder Schneekrallen, wetterangepasste Kleidung. Die Sauerland-Wanderdörfer weisen ausdrücklich auf Schnee, Eis und vereiste Sonnenhänge hin, die Gehzeit kann sich merklich verlängern. Wer seine Erfahrungen mit Leine, Weg und Wetter teilen möchte, kann das mit einem rundum.dog-Konto mit anderen Hundehaltern tun.
- Eigenrecherche der rundum.dog-Redaktion, mit KI-Unterstützung erstellt. Keine externe Quelle hinterlegt.